Schweiz
14.02.2018 15:31

Grippewelle hält an, flacht aber ab

  • Die Grippewelle hält an: Grippeutensilien neben einem Bett in Zürich. (Symbolbild)
    Die Grippewelle hält an: Grippeutensilien neben einem Bett in Zürich. (Symbolbild) | KEYSTONE/GAETAN BALLY
GRIPPE ⋅ Die Grippewelle spült weiterhin viele Schweizerinnen und Schweizer ins Bett. Allerdings dürfte die Epidemie ihren Höhepunkt überschritten haben. Die Zahl der Verdachtsfälle sank im Vergleich zur Vorwoche. Am häufigsten waren Kleinkinder krank.

Die Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems registrierten noch 36,5 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch auf seiner Webseite ausweist. In der Vorwoche waren es noch 38,7 Fälle gewesen.

Hochgerechnet ergeben die Verdachtsfälle der vergangenen Woche - der sechsten Kalenderwoche - 295 Fälle auf 100'000 Einwohner. Der saisonale epidemische Schwellenwert von 68 Verdachtsfällen war in der zweitletzten Dezemberwoche übertroffen worden. Der Höhepunkt war in der zweiten Woche des laufenden Jahrs erreicht mit 361 Verdachtsfällen pro 100'000 Einwohnern. Eine zweite Spitze erreichte die Welle in der vierten Woche.

Am häufigsten betroffen waren in der vergangenen Woche weiterhin die Kleinkinder bis vier Jahre. 842 Verdachtsfälle traf es auf 100'000 von ihnen. Und bei ihnen zeigte die Tendenz nach oben. Bei 5- bis 29-Jährigen war der Trend abnehmend und bei den ab 30-Jährigen konstant.

Die Grippe blieb in allen Regionen weit verbreitet. In der West-, der Nordwest- und in der Zentralschweiz zeigte die Tendenz nach unten. In den übrigen drei Regionen blieb sie stabil.

Stichproben ergaben, dass weiterhin die Influenza-B-Viren die Überhand hatten. Von 58 Abstrichen zeigten 26 die B- und 10 die Influenza-A-Viren als Krankheitsverursacher. (sda)

Meist gelesene Artikel

Sturz über 15 Meter: Bei der Stoosbahn ist am Samstag ein Mann verunglückt.
UNFALL

Mann stürzt in Bach und stirbt

Politisch gefärbte Laternen: Auch der Korea-Konflikt ist Thema am diesjährigen Morgestraich in Basel.
BASLER FASNACHT 2018

"Morgestraich - vorwärts marsch!" in Basel

Unfall in Hundwil TG: Schneebedeckte Strassen in Kombination mit dem Alkohol im Blut des Autolenkers hat hier einen Personenwagen vom rechten Weg abgebracht.
UNFÄLLE

Schnee auf Strassen setzt Autofahrern zu

Die Violinisten Didier Lockwood (links) und Stephane Grappelli 1993 am Jazzfestival in Montreux. (Archivbild)
TODESFALL

Französischer Geiger Didier Lockwood tot

"Warum nicht einen gemeinsamen Präsidenten?": Albaniens Premierminister Edi Rama schlägt ein gemeinsames Staatsoberhaupt für Albanien und das Kosovo vor. (Archivbild)
ALBANIEN - KOSOVO

Albanien schlägt Präsidenten mit Kosovo vor

Will nicht weiter "im Berliner Milieu leben und in der Schweiz Politik machen": Tim Guldimann, in Berlin wohnhafter SP-Nationalrat. (Archiv)
PARTEIEN

Guldimann tritt ab und Molina tritt auf

Die mexikanische Armee bei einer Operation gegen das Verbrechersyndikat Cartel Jalisco Nueva Generación in Guadelajara. (Archivbild)
KRIMINALITÄT

Entführte Ermittler in Mexiko tot entdeckt

Beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in der Grosse Halle des Volkes in Peking gerieten sich amerikanische und chinesische Geheimdienstleute in die Haare. (Archivbild)
CHINA

Gerangel um Trumps Atomkoffer in Peking

Rauchsäule fünf Kilometer in den Himmel: Der Vulkan Sinabung auf Indonesien ist erneut ausgebrochen. (Archivbild)
VULKAN

Vulkan auf Indonesien erneut ausgebrochen

Verlor einen Sohn wegen Krebs: der frühere US-Vizepräsident Joe Biden. (Archivbild)
USA

Biden wirft US-Regierung Versagen vor

Zur klassischen Ansicht wechseln