Eishockey
17.04.2018 06:39

Zwei Skorerpunkte von Timo Meier

  • Timo Meier (links) ist mit San Jose von Anaheim nicht zu stoppen
    Timo Meier (links) ist mit San Jose von Anaheim nicht zu stoppen | KEYSTONE/AP/CHRIS CARLSON
NHL ⋅ Timo Meier etabliert sich in seinen zweiten NHL-Playoffs mit San Jose als Skorer und steht mit den Sharks dicht vor dem Einzug in die Viertelfinals.

Im kalifornischen Duell gegen die Anaheim Ducks feierten die Sharks einen 8:1-Kantersieg und erhöhten in der Serie auf 3:0. Meier steuerte ein Tor und ein Assist zum Erfolg bei.

Der 21-jährige Appenzeller stellte 24 Sekunden vor Spielende mit einem Überzahltreffer den Endstand her. Für Meier war es das 22. Saisontor und der erste Treffer überhaupt in seinen zweiten NHL-Playoffs.

Er hält zudem nach drei Playoff-Spielen dieser Saison bei ebenso vielen Skorerpunkten. In fünf NHL-Playoff-Spielen der letzten Saison war der Erstrunden-Draft von 2015 noch ohne Skorerpunkt geblieben.

Acht verschiedene Spieler waren beim Kantersieg über die Ducks je einmal für die Sharks erfolgreich, die damit im Besitz von vier Matchpucks fürs Weiterkommen sind. Bei Anaheim war Goalie Reto Berra überzählig. Die Sharks, die in den Playoffs aktuell problemlos ohne ihren rekonvaleszenten Captain Joe Thornton auskommen, werden auch am Mittwoch Lokalzeit Heimrecht haben.

New Jersey und Colorado verkürzen

Die New Jersey Devils verkürzten derweil gegen das in der Eastern Conference topgesetzte Tampa Bay Lighting mit einem 5:2-Heimsieg auf 1:2. Taylor Hall war mit einem Tor und insgesamt drei Skorerpunkten die überragende Figur bei den Devils. Stefan Noesen erzielte im Schlussdrittel mit dem 3:2 das Siegtor.

Der Walliser Nico Hischier stand gut 17 Minuten für die Devils auf dem Eis. Der Winterthurer Verteidiger Mirco Müller und der vor der Partie vom AHL-Farmteam Binghamton dazu gestossene Freiburger Stürmer Christoph Bertschy waren überzählig.

Dafür trug der ehemalige Ambri-Goalie Cory Schneider (32) mit einer starken Leistung und 34 Paraden seinen Teil zum Heimsieg bei. Für Schneider war es das erste Playoff-Spiel in der NHL seit Mai 2013, als er noch bei den Vancouver Canucks unter Vertrag stand.

Schneider hatte in jener wegen des Lockouts verkürzten NHL-Saison vorher acht Meisterschaftsspiele für Ambri bestritten. Gegen Tampa erhielt er im Tor den Vorzug gegenüber Keith Kinkaid.

Auch im Westen verkürzte die Nummer 8 gegen die Nummer 1 auf 1:2. Colorado Avalanche mit Sven Andrighetto gewann das Heimspiel gegen Qualifikationssieger Nashville Predators mit 5:3. Einmal mehr war Captain Gabriel Landeskog bei Colorado herausragend.

Der zweifache Weltmeister mit Schweden führte sein Team mit einem Tor und insgesamt drei Skorerpunkten zum ersten Playoff-Erfolg in dieser Saison. Bei den Predators verliessen Roman Josi (1 Assist) und Kevin Fiala das Eis mit Minus-3-Bilanzen, Verteidiger Yannick Weber ist weiterhin noch rekonvaleszent.

NHL. Playoffs (best of 7). Achtelfinals. Montag Eastern Conference: New Jersey Devils (8. der Qualifikation/mit Hischier, ohne Müller, Bertschy/beide überzählig) - Tampa Bay Lightning (1.) 5:2; Stand 1:2. Toronto Maple Leafs (4.) - Boston Bruins (2.) 4:2; 1:2.

Western Conference: Colorado Avalanche (8./mit Andrighetto) - Nashville Predators (1./mit Josi/1 Assist, und Fiala, ohne Weber/verletzt) 5:3; 1:2. San Jose Sharks (6./mit Meier/1 Tor, 1 Assist) - Anaheim Ducks (5./ohne Berra/überzählig) 8:1; 3:0. (sda)

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