Weitere
13.02.2018 08:14

Aita Gasparin wie geplant für Cadurisch

  • Aita Gasparin (links) geht in der Staffel mit ihrer Schwester Selina (rechts) an den Start
    Aita Gasparin (links) geht in der Staffel mit ihrer Schwester Selina (rechts) an den Start | KEYSTONE/EPA/ANDREAS SCHAAD
BIATHLON ⋅ Die Biathletin Aita Gasparin kommt am Mittwoch im Einzel wie geplant zum Einsatz und komplettiert das Schweizer Quartett mit ihren Schwestern Selina und Elisa sowie Lena Häcki.

Gasparin kommt zum Einsatz, obwohl Irene Cadurisch, die zweite Ersatzläuferin für die Staffel, am Samstag im Sprint mit einem 8. Rang einen Coup gelandet hatte und auch am Montag in der Verfolgung mit Platz 16 gut abschnitt.

Markus Regli, der Schweizer Disziplinenchef im Biathlon, begründet den Entscheid mit der Fairness und den nach wie vor intakten Chancen von Cadurisch, sich auch ohne Teilnahme am Einzel für den Massenstart der Top 30 zu qualifizieren.

Aita Gasparin und Cadurisch hatten die Olympia-Selektion nur zur Hälfte erfüllt. Sie verdanken ihre Reise nach Südkorea der Qualifikation mit der Staffel. Um sich optimal auf diesen Einsatz vorbereiten zu können, gewährte ihnen Swiss Olympic einen Ernstkampf als Solistin. Bereits vor den Spielen wurde deshalb festgelegt, dass Cadurisch im Sprint und Aita Gasparin im Einzel starten darf.

Der Entscheid pro Gasparin fiel Regli auch leichter, weil die überraschende starke Cadurisch sich auch ohne Start im Einzel mit grosser Wahrscheinlichkeit für den Massenstart qualifizieren wird. Zu diesem Rennen der Top 30 sind zunächst die Top 15 des Weltcup-Zwischenklassements zugelassen. Aufgefüllt wird mit den Medaillen-Gewinnern ausserhalb der Top 15 und dann mit den weiteren erfolgreichsten Läuferinnen in Pyeonchang. Das Studium der Resultate von Vancouver 2010 und Sotschi 2014 ergab, dass die Ränge 8 und 16 von Cadurisch ziemlich sicher ausreichen werden. (sda)

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

Optimal sind sieben Stunden: Zu wenig Schlaf ist ungesund - zu viel aber auch. (Symbolbild)
GESUNDHEIT

Schlafmanko lässt sich später ausgleichen

Unterschächen: Zwei junge Frauen stürzen 100 Meter Hang hinunter

Das Feuer im Europapark konnte am Abend unter Kontrolle gebracht werden.
EUROPAPARK

Europapark öffnet nach Grossbrand wieder

Das freut Kriminelle: Die Staatsanwaltschaften in der Schweiz sind laut eigenen Angaben überlastet und können nicht allen Fällen nachgehen. (Symbolbild)
PRESSESCHAU

Sonntagspresse über Justiz und Beizensterben

Der FC Liverpool von Jürgen Klopp war in Kiew auch vom Glück verlassen
CHAMPIONS LEAGUE

Es war nicht der Abend von Liverpool

Über den Hindenburgdamm fuhren am Samstag weniger Züge als normal. Grund waren abgesackte Schienen, die den Transport von Sylt-Besucherinnen und -Besuchern erschwerten. (Archiv)
DEUTSCHLAND

Ferieninsel Sylt von Bahnproblemen geplagt

Luzern: Alleinerziehende Mutter einer Schweizerin sollte ausgewiesen werden - weil sie Sozialhilfe bezog

Die Gewinner des Schweizer Mini-Unternehmer-Wettbewerbs: Schüler der Kantonsschule Hottingen aus Zürich.
UNTERNEHMERTUM

Züricher Pasta ist bestes Mini-Unternehmen

"Dampfwalze" Michael Frey: Ein Berner ist der Hoffnungsträger des FCZ
CUPFINAL

Ludovic Magnins Appell vor dem Cupfinal

Keiner gewann die Champions League öfter: Cristiano Ronaldo
CHAMPIONS LEAGUE

Ronaldos Rekord mit fünf Siegen

Zur klassischen Ansicht wechseln