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14.02.2018 08:39

Auftakt mit enttäuschender Niederlage

  • Ernüchterung für Silvana Tirinzoni (rechts) und Manuela Siegrist zu Beginn des Olympia-Turniers
    Ernüchterung für Silvana Tirinzoni (rechts) und Manuela Siegrist zu Beginn des Olympia-Turniers | KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
CURLING ⋅ Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni starten mit einer Enttäuschung in ihr erstes Olympia-Turnier. Sie unterliegen den nicht zu den Favoritinnen zählenden Chinesinnen 2:7.

Für Marlene Albrecht, Esther Neuenschwander, Manuela Siegrist und Silvana Tirinzoni begann der Match der neun Partien umfassenden Round Robin mit einem gestohlenen Stein im 1. End gut. In der Folge allerdings dominierten die von der früheren Weltmeisterin Wang Bingyu angeführten Asiatinnen deutlich. Nach einem Dreierhaus der Chinesinnen im 8. End gaben die Curlerinnen des CC Aarau auf.

Noch vor zehn Jahren wäre jeder Match gegen die Chinesinnen ein Schlagerspiel gewesen, in dem den Schweizerinnen nur die Aussenseiterrolle zugefallen wäre. Wang Bingyu gehörte damals zu den besten und erfolgreichsten Skips überhaupt. 2009 wurde sie Weltmeisterin. 2010 an den Olympischen Spielen in Vancouver schnappte sie Mirjam Ott im Spiel um Platz 3 die Bronzemedaille weg.

Ab 2012 bis heute jedoch erlebte Wang nur noch Enttäuschungen. An WM-Turnieren belegte sie dreimal den 11. und vorletzten Platz, so auch vor einem Jahr. Den Startplatz für die Winterspiele in Südkorea musste sie sich im Dezember am Hoffnungslauf-Turnier in Pilsen erkämpfen. (sda)

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