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31.03.2020 23:50

Anti-Viruspolitik in Holland bleibt in Kraft

  • In den Niederlanden bleiben die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie laut Regierungschef Mark Rutte (rechts) in Kraft. (Archivbild)
    In den Niederlanden bleiben die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie laut Regierungschef Mark Rutte (rechts) in Kraft. (Archivbild) | KEYSTONE/EPA/BART MAAT
CORONAVIRUS ⋅ Die Niederlande haben ihre Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis Ende April verlängert. Schulen, Restaurants und Bars bleiben bis zum 28. April zu, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag mitteilte.

Der Anstieg der Infektionszahlen und die Kapazitäten der Intensivstationen "lassen uns keine andere Wahl", sagte Rutte. Die Zahl der Infektionsfälle stieg am Dienstag um 845 auf fast 13'000.

Mehr als tausend Menschen starben in den Niederlanden bereits an der Lungenkrankheit Covid-19. Mehr als 4700 Menschen mit einer Coronavirus-Infektion werden nach Angaben der Behörden derzeit im Krankenhaus behandelt.

Um die Ausbreitung des Erregers zu stoppen, wurden in den Niederlanden vor zwei Wochen öffentliche Einrichtungen geschlossen, darunter "Coffee-Shops", Sexclubs und Bordelle. Allerdings machten die Behörden bei den "Coffee Shops", in denen Cannabis verkauft wird, schnell wieder einen Rückzieher. Um den illegalen Strassenhandel zu unterbinden, wurde der Verkauf sogenannter weicher Drogen wieder erlaubt. Vergangene Woche wurden grosse Versammlungen verboten.

Rutte appellierte erneut an seine Landsleute, freiwillig zuhause zu arbeiten, und warnte davor, sich in Gruppen zu treffen. Ausgangssperren wie in Italien, Spanien, Frankreich oder Belgien gibt es in den Niederlanden nicht. (sda/afp)

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