International
Lade Login-Box.
11.06.2021 18:40

Italien: Lockerungen der Corona-Regeln

  • Touristen sitzen im Außenbereich eines Restaurants in Rom: Schon bald soll das auch wieder in ganz Italien möglich werden. In vielen Regionen des Landes werden die Corona-Regeln entschärft. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa
    Touristen sitzen im Außenbereich eines Restaurants in Rom: Schon bald soll das auch wieder in ganz Italien möglich werden. In vielen Regionen des Landes werden die Corona-Regeln entschärft. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa | Keystone/LaPresse via ZUMA Press/Cecilia Fabiano
ITALIEN ⋅ Italien lockert in vielen Landesteilen weiter die Corona-Beschränkungen und hat die Regeln für die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca geändert.

Ab kommender Woche sollen weitere Regionen in die sogenannte Weisse Zone mit den lockersten Corona-Regeln fallen, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag in Rom sagte. Dazu gehören ihm zufolge unter anderem die norditalienischen Regionen Emilia-Romagna und Piemont, die Lombardei mit der Metropole Mailand, die Autonome Provinz Trient, Latium mit der Hauptstadt Rom und Apulien.

Dort entfallen unter anderem die nächtliche Ausgangssperre und die Beschränkungen in der Aussengastronomie. Damit gelten für den überwiegenden Teil der Menschen in Italien die lockersten Corona-Regeln.

Italien will Speranza zufolge ausserdem in der Covid-19-Impfkampagne das Vakzin von Astrazeneca nur noch an Menschen über 60 Jahre verabreichen. Für jüngere Leute sollen die mRNA-Impfstoffe bereit stehen. Man folge damit der Empfehlung der italienischen Gesundheitsexperten. Für Aufregung hatte unter anderem der Fall einer jungen Frau gesorgt, die sich laut Medienberichten mit Astrazeneca hatte impfen lassen und wenige Tage später in einem Krankenhaus starb. In ihrem Körper sollen sich Thrombosen gebildet haben. Der Fall wird den Berichten nach untersucht. Die Gesundheitsexperten wiesen darauf hin, dass so etwas äusserst selten vorkomme.

Die Infektionslage in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern verbesserte sich seit der vergangenen Woche weiter. Der landesweite Sieben-Tage-Inzidenzwert seit dem vergangenen Freitag sank auf durchschnittlich 26 Fälle je 100 000 Einwohner. In der Vorwoche lag er noch bei 32. (sda/dpa)

Meist gelesene Artikel

URI

Altdorferin wird «Miss Seelewärmerli»

URI

Die Dampfbahn über die Furka fährt ab Ende Juni wieder

Im Belchentunnel hat am späten Mittwochabend ein Lastwagen gebrannt. (Archivbild)
UNFALL

Keine Verletzten bei Lastwagenbrand

LUZERN

Lehrmeister wegen sexueller Nötigung verurteilt

Der Solothurner Künstler Schang Hutter wollte mit seinen Werken der Verletzlichkeit Raum geben. (Archivbild)
KULTUR

Solothurner Künstler Schang Hutter ist tot

Vladimir Petkovic musste gegen Italien an der Seitenlinie leiden
ITALIEN - SCHWEIZ

"Das ist normalerweise nicht unsere Art"

Abgase im Zürcher Abendverkehr. Die Luft in der Limmatstadt ist freilich besser als ihr Ruf: Auf der europäischen Qualitäts-Hitparade erreicht sie Rang 54 von 323. Nur mittelmässig ist die Luft dagegen  in Lugano. Die dortige Feinstaubbelastung dürfte zum Teil aus Norditalien stammen (Symbolbild).
LUFTVERSCHMUTZUNG

Gute Luft in Zürich

Auch Yann Sommer blieb für einmal nicht ohne Fehler
ITALIEN - SCHWEIZ

Xhaka: "Nun müssen wir eine Reaktion zeigen"

ZUG

Ortsplanungsrevision: Bewährtes stärken – Chancen nutzen

ARCHIV - Der Ex-Berater des britischen Premierministers  Johnson, Dominic Cummings. (Archivbild) Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa
GROSSBRITANNIEN

Erneut schwere Vorwürfe gegen Boris Johnson

Zur klassischen Ansicht wechseln