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02.07.2020 09:56

Neuseelands Gesundheitsminister tritt nach Corona-Fauxpas ab

  • HANDOUT - Nach einer Serie von Fehltritten im Zusammenhang mit den Corona-Regeln hat der neuseeländische Gesundheitsminister David Clark seinen Rücktritt erklärt. Foto: Mark Mitchell/New Zealand Herald/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
    HANDOUT - Nach einer Serie von Fehltritten im Zusammenhang mit den Corona-Regeln hat der neuseeländische Gesundheitsminister David Clark seinen Rücktritt erklärt. Foto: Mark Mitchell/New Zealand Herald/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits | Keystone/New Zealand Herald/AP/Mark Mitchell
NEUSEELAND ⋅ Nach einer Serie von Fehltritten im Zusammenhang mit den Corona-Regeln hat Neuseelands Gesundheitsminister David Clark seinen Rücktritt erklärt.

Ihm sei zunehmend klar geworden, dass sein Verbleib in diesem schwierigen Amt von der Strategie der Regierung im Kampf gegen die Pandemie ablenke, sagte er am Donnerstag in einer überraschend einberufenen Pressekonferenz. Premierministerin Jacinda Ardern bestätigte, dass sie Clarks Rücktritt annehme.

Noch im April hatte sie dies abgelehnt, nachdem Clark zweimal gegen Corona-Regeln verstossen hatte und schon damals seinen Rücktritt anbot.

Clark war unter anderem mit seiner Familie trotz der damals geltenden Ausgehbeschränkungen zum Strandurlaub aufgebrochen. Zudem hatte er ebenfalls während des Lockdowns eine Mountainbike-Tour unternommen. In den zurückliegenden Wochen gab es ferner Kritik wegen seiner Quarantäne-Politik, mit der Neuseeland das Virus fernhalten wollte. Bildungsminister Chris Hipkins werde das Amt des Gesundheitsministers bis zu Wahl im September mit übernehmen, sagte Ardern.

Neuseeland hatte am 8. Juni die erste Coronavirus-Welle für überstanden erklärt. Auf den beiden Inseln gab es bisher etwa 1530 bestätigte und mögliche Infektionsfälle. 22 Menschen starben in Zusammenhang mit Covid-19. (sda/dpa)

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