International
Lade Login-Box.
15.05.2019 15:02

Palästinenser gedenken der Vertreibung

  • "Israel benutzt EuroVision, um vom Verbrechen der Nakba abzulenken" steht auf einem Plakat, mit dem Palästinenser an ihrem Tag der Katastrophe (Nakba) gegen den Eurovision Song Contest in Tel Aviv demonstrieren.
    "Israel benutzt EuroVision, um vom Verbrechen der Nakba abzulenken" steht auf einem Plakat, mit dem Palästinenser an ihrem Tag der Katastrophe (Nakba) gegen den Eurovision Song Contest in Tel Aviv demonstrieren. | Keystone/AP/MAHMOUD ILLEAN
NAHOST ⋅ Bei Konfrontationen von Palästinensern und israelischen Soldaten am palästinensischen Nakba-Tag an der Gaza-Grenze sind 30 Menschen verletzt worden. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Gaza am Mittwoch mit.

Hunderte Menschen hätten am Tag der Nakba (Katastrophe) protestiert, berichteten palästinensische Medien. Dabei gedenken die Palästinenser stets der Vertreibung und Flucht Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948. In Tel Aviv findet in gleichzeitig der Eurovision Song Contest statt.

Nach Angaben der israelischen Armee kamen rund 7000 Palästinenser an den Grenzzaun. Die Armee setze entsprechende Mittel zur Auflösung der Unruhen ein, sagte eine Sprecherin. Auf tödliche Munition wieis bei früheren Unruhen sei zunächst verzichtet worden.

Laut palästinensischen Augenzeugen setzten die Soldaten Gummimantelgeschosse, Tränengas und stark stinkendes Wasser gegen die Demonstranten ein. Sie hätten versucht, die Palästinenser vom Grenzzaun fernzuhalten.

Israel hat eine Blockade über den Gazastreifen verhängt, die von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Massnahme mit Sicherheitsinteressen. Israel, die EU und die USA stufen die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas als Terrororganisation ein.

In dem Küstengebiet leben rund zwei Millionen Palästinenser unter schwierigsten Bedingungen. Für den Mittag war zudem ein Protestzug in Ramallah im Westjordanland geplant gewesen. Allerdings blieb es dort bis zum frühen Nachmittag weitgehend ruhig. (sda/dpa)

Meist gelesene Artikel

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Bündnerland ist eine Soziusfahrerin verstorben. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
VERKEHRSUNFALL

Soziusfahrerin im Bündnerland verstorben

ZUG

Mehrfamilienhaus in Flammen – drei Wohnungen unbewohnbar

Über diese Brücke raste am Samstag ein Familienvater mit zwei Kindern im Auto mit 121 statt der erlaubten 50 km/h.(Archivbild)
RASER

Familienvater brettert über Dreirosenbrücke

AXEN

In Sisikon ging man auf die Strasse

WASSEN

Auto und Motorrad kollidierten

Nicolas Moumi Ngamaleu (links) und Jean-Pierre Nsame sind in diesen Wochen bei YB für das Toreschiessen zuständig
SCHWEIZER CUP

Freienbach zieht das Volksfest-Los

Im Jahr 1986 (links) noch ein stolzer Gletscher, nun ist er offiziell "tot" (rechts). Der Okjokull-Gletscher in Island.
ISLAND

Island erklärt offiziell Gletscher für "tot"

Die Kantonspolizei Solothurn konnte den Täter am Bahnhof Olten festnehmen. (Archivbild)
GEWALTTAT

Junger Mann verletzt Eltern und Bruder

Der Supertanker Grace 1 ist auf Verfügung eines US-Gerichts beschlagnahmt worden.
GIBRALTAR

Supertanker durch USA beschlagnahmt

URI

In Sisikon werden Zeichen gesetzt

Zur klassischen Ansicht wechseln