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25.11.2021 15:30

Pfizer-Impfstoff für Kinder zugelassen

  • ARCHIV - Aufgezogene Spritzen mit Biontech-Impfstoff liegen in einer Schale. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa
    ARCHIV - Aufgezogene Spritzen mit Biontech-Impfstoff liegen in einer Schale. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa | Keystone/ZB/Matthias Bein
EUROPA ⋅ Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit.

Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahre zugelassen wird. Offiziell muss die EU-Kommission nun noch zustimmen - das aber gilt als Formsache.

Kinder ab fünf Jahre würden von dem Pfizer/Biontech-Impfstoff nur ein Drittel der Erwachsenen-Dosis erhalten und zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Die EMA betonte, dass nach Studien das Mittel sicher und effektiv sei. Bisher wurden keine schweren Nebenwirkungen festgestellt, allenfalls milde Reaktionen wie Fieber, Schmerzen am Einstich, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Die Experten hatten seit Oktober Studien der Hersteller geprüft.

Bislang ist dieser Impfstoff in der EU nur für Menschen ab 12 Jahren zugelassen. Doch in Israel und auch den USA dürfen damit auch bereits Kinder ab fünf Jahre geimpft werden.

Kinder erkranken zwar nur höchst selten nach einer Corona-Infektion an Covid-19. Doch, so sagen die EMA-Experten, auch sie könnten schwer krank werden. Die Vorzüge der Impfung seien daher höher zu bewerten als mögliche Risiken.

Die Entscheidung der EMA heisst aber nicht, dass nun auch die Impfung von Kindern empfohlen wird. Das müssten nationale Regierungen beziehungsweise Gesundheitsbehörden entscheiden, betont die EMA.

Ein zweiter Impfstoff für Kinder könnte bald folgen. Die EMA-Experten prüfen zur Zeit einen Antrag des US-Herstellers Moderna. (sda/dpa)

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