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17.09.2021 14:20

Putin für Afghanistan-Geberkonferenz

  • ARCHIV - Wladimir Putin, Präsident von Russland, gestikuliert bei seiner Rede während einer Plenarsitzung auf dem Östlichen Wirtschaftsforum (03.09.2021). Putin wirbt für eine weitere internationale Geberkonferenz für Afghanistan. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP/dpa
    ARCHIV - Wladimir Putin, Präsident von Russland, gestikuliert bei seiner Rede während einer Plenarsitzung auf dem Östlichen Wirtschaftsforum (03.09.2021). Putin wirbt für eine weitere internationale Geberkonferenz für Afghanistan. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP/dpa | Keystone/Pool AP/Alexander Zemlianichenko
AFGHANISTAN ⋅ Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich für eine weitere internationale Geberkonferenz für Afghanistan ausgesprochen.

"Es besteht die Gefahr, dass ein Mangel an Geld in der Staatskasse von Afghanistan diejenigen, die das Land heute kontrollieren, dazu ermutigen könnte, mit Drogen- und Waffenhandel Geld zu verdienen", sagte er am Freitag der Staatsagentur Tass zufolge.

Deshalb unterstütze Russland die Idee einer von den UN organisierten Geberkonferenz. Putin sieht dabei vor allem die USA und andere westliche Länder in der Pflicht, "die für die gravierenden Folgen ihrer langjährigen Präsenz direkt verantwortlich sind".

Zugleich hält er es für notwendig, mit der von den militant-islamistischen Taliban gebildeten Übergangsregierung in Afghanistan zusammenzuarbeiten. Repräsentativ sei die Übergangsregierung allerdings nicht, so Putin. Es fehlten Vertreter mehrerer ethnischer Gruppen. Russland spricht sich seit langem für einen Dialog aller in Afghanistan vertretenen Konfliktparteien aus. Die Taliban haben Mitte August in Afghanistan die Macht übernommen.

Bei der ersten Geberkonferenz seit der Machtübernahme sagten zahlreiche Staaten am vergangenen Montag Hilfsgelder von rund einer Milliarde Euro zu. Die Summe umfasst Soforthilfe für die Bevölkerung sowie Entwicklungshilfe und Unterstützung für Nachbarländer, die Flüchtlinge aufnehmen. Nach UN-Zahlen haben 93 Prozent der Haushalte in Afghanistan nicht genug zu essen. (sda/dpa)

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