International
Lade Login-Box.
15.05.2019 22:13

Top-Kandidaten für Europawahl im Rededuell

  • Die Debatte am Mittwoch der Top-Kandidaten der sechs grössten Fraktionen im EU-Parlament.
    Die Debatte am Mittwoch der Top-Kandidaten der sechs grössten Fraktionen im EU-Parlament. | KEYSTONE/EPA/OLIVIER HOSLET
EUROPAWAHL ⋅ Die Top-Kandidaten der sechs grössten Fraktionen im EU-Parlament sind am Mittwochabend in Brüssel zu einer Debatte aufeinander getroffen. Das neue EU-Parlament wird vom 23. bis zum 26. Mai gewählt.

Zur Vermeidung von Migration aus Afrika nach Europa fordern sowohl der konservative als auch der sozialdemokratische Spitzenkandidat für die Europawahl ein deutlich engeres Verhältnis zum Nachbarkontinent.

Es brauche einen grossen Plan für Afrika, sagte Frans Timmermans von den europäischen Sozialdemokraten bei der Kandidatendebatte. So könne verhindert werden, dass Menschen sich auf den Weg nach Europa machten. Zugleich müssten alle EU-Staaten sich bei der Verteilung von Asylbewerbern solidarisch zeigen. "Solidarität ist nicht nur für Dinge, die man gut findet", sagte Timmermans.

Der Deutsche Manfred Weber von der konservativen Europäischen Volkspartei verwies darauf, dass die EU möglichst schnell zehntausend Grenzschützer brauche. Als Präsident der EU-Kommission werde er einen EU-Kommissar einsetzen, der nur für Afrika zuständig sei.

Die Grünen-Spitzenkandidatin Ska Keller forderte wie Timmermans, dass alle EU-Staaten sich bei der Verteilung von Flüchtlingen solidarisch zeigen müssten. Jan Zahradil von den Liberal-Konservativen Reformern lehnte diesen Ansatz hingegen ab.

Die Debatte am Mittwoch war die einzige, in der die Top-Kandidaten der sechs grössten Fraktionen im Parlament aufeinandertrafen. Als aussichtsreichste Bewerber um die Nachfolge von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gelten Weber und Timmermans als Spitzenkandidaten der grössten Fraktionen im Europaparlament. (sda/dpa)

Meist gelesene Artikel

Die Obwaldner Polizei findet bei einer Bergung am Glaubenberg menschliche Überreste. (Symbolbild)
OBWALDEN

Zwei Skelette am Glaubenberg gefunden

OBWALDEN

Zahnradbahn auf den Pilatus bleibt im Tunnel stecken

BAUEN UR

Mountainbikerin stürzt über eine Felswand in die Tiefe

Ein seit Donnerstag vermisster vierjähriger Knabe wurde am Freitag gemäss Aargauer Kantonspolizei tot aus der Aare geborgen. (Symbolbild)
UNFALL

Vermisster Knabe tot aus Aare geborgen

Die Obwaldner Polizei findet bei einer Bergung am Glaubenberg menschliche Überreste. (Symbolbild)
SKELETTFUNDE

Zwei Skelette in Obwalden aufgetaucht

In dieser Kurve stürzte der Schüler aus noch ungeklärten Gründen rechts über steiles und felsiges Gelände.
UNFALL

Schüler in Chur tödlich verunglückt

Mit 170 Pyro-Fackerln im Auto ist ein Mann in Basel am Zoll erwischt worden.
SCHMUGGEL

Mann in Basel mit 170 Pyros erwischt

Die St. Galler Kantonspolizei hat während einer Unfallübung auf der A13 eine "Gaffer-Kontrolle" durchgeführt: Autolenker, die am Steuer das Handy zückten und Fotos machten, wurden angezeigt.
STRASSENVERKEHR

"Gaffer"-Kontrolle auf der A13

ZUGERSEE

Teilnehmerrekord: 1188 Boote am Start

Stefan Bissegger, im Bild während des Zeitfahrens an der U23-WM im letzten Herbst in Innsbruck, gewann die 1. Etappe der Tour de l'Ain in Frankreich
TOUR DE L'AIN

Schweizer Sieg an der Tour de l'Ain

Zur klassischen Ansicht wechseln