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18.04.2019 11:32

27 Tote bei Unfällen im öffentlichen Verkehr

  • Besonders bei der Arbeitssicherheit hinken die Schweizer Bahnen hinterher: Arbeiter auf einem Wartungszug im Gotthardtunnel. (Symbolbild)
    Besonders bei der Arbeitssicherheit hinken die Schweizer Bahnen hinterher: Arbeiter auf einem Wartungszug im Gotthardtunnel. (Symbolbild) | KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU
ÖFFENTLICHER VERKEHR ⋅ Im öffentlichen Verkehr der Schweiz sind im vergangenen Jahr 27 Personen bei insgesamt 181 schweren Unfällen ums Leben gekommen. Damit bewegte sich die Opferbilanz auf dem niedrigen Niveau der vier vorangegangenen Jahre.

Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind in der Schweiz damit sehr sicher, schreibt das Bundesamt für Verkehr (BAV) in seinem am Donnerstag veröffentlichten Sicherheitsbericht. Grösstenteils sind die tödlichen Unfälle auf falsches Verhalten von Autolenkenden oder Fussgängern zurückzuführen, die deswegen mit Zügen, Trams oder Bussen kollidierten.

Hinzu kommt der unbefugte Aufenthalt auf einem Bahntrassee. Ein Passagier starb wegen eines brüsken Bremsmanövers, das ein Buschauffeur wegen des Fehlverhalten eines Autofahrers vornehmen musste.

Das Risiko, im Bahnverkehr tödlich zu verunfallen, ist 36-mal niedriger als im Autoverkehr und 381-mal geringer als im Veloverkehr. Ebenfalls sehr sicher sind Seilbahn-, Schiffs-, Tram- und Busverkehr, wie tiefe Unfallzahlen der letzten Jahre belegen.

Im Europavergleich landet die Schweiz bei der Sicherheit der öffentlichen Verkehrsmittel hinter Grossbritannien und Norwegen. Bei der Arbeitssicherheit für die Mitarbeitenden schneiden die Schweizer Bahnen hingegen schlechter ab.

Darum richtet das BAV sein Augenmerk darauf und hat schon 2018 die Betriebskontrollen an den Gleisen verstärkt. Das wird 2019 fortgesetzt. Auch die Sicherheit im Güterverkehr befriedigt nicht. Das Amt verfolgt die Entwicklung weiterhin und prüft weitere Massnahmen. (sda)

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