Panorama
Lade Login-Box.
19.05.2019 06:05

Barrikaden rund um Berner Reithalle in Brand

  • Rund um die Berner Reithalle ist es am frühen Sonntagmorgen erneut zu Ausschreitungen zwischen Randalierern und der Polizei gekommen. (Symbolbild)
    Rund um die Berner Reithalle ist es am frühen Sonntagmorgen erneut zu Ausschreitungen zwischen Randalierern und der Polizei gekommen. (Symbolbild) | KEYSTONE/MANUEL LOPEZ
AUSSCHREITUNGEN ⋅ Rund um das alternativen Kulturzentrum Reitschule in Bern sind in der Nacht auf Sonntag von Unbekannten mehrere Strassenbarrikaden aufgestellt und teilweise in Brand gesteckt worden. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Die Polizei bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntagmorgen einen entsprechenden Einsatz. Nähere Angaben machte die Einsatzzentrale zunächst nicht. Angaben über Verletzte lagen keine vor. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Mehr als 30 Vermummte hätten gegen 0.30 Uhr rund um das Gebiet Schützenmatte begonnen, Barrikaden zu bauen und diese anzuzünden, berichtete der "Bund" online. Dabei seien auch Autos in Brand geraten. Die Randalierer hätten anrückende Beamte mit Feuerwerkskörpern und Laserpointern attackiert.

Die Reitschule rief auf dem Kurznachrichtendienst Twitter die Beteiligten in der Nacht dazu auf, sich "deesakalativ" zu verhalten. Im Kulturzentrum befanden sich den Angaben zufolge rund 1000 Personen. Es fanden mehrere Konzerte und Veranstaltungen statt. Gegen Morgen habe sich die Situation beruhigt, schrieb die Reitschule. (sda)

Meist gelesene Artikel

NORD-SÜD-ACHSE

Gotthard-Tunnel: Auto fährt in Reisecar

NIDWALDEN

Das Stanserhorn geht in den Winterschlaf

WIRTSCHAFT

Verdrängungskampf am Berg spitzt sich zu

STADT LUZERN

Polizei sucht Opfer von Raubüberfall in der Ufschötti

Mein Name ist Hase! - Prinz Andrew, Herzog von York, kann sich an nichts erinnern.
GROSSBRITANNIEN

Prinz Andrew legt öffentliche Ämter nieder

In vielen Ländern wie Indonesien musste Regenwald für Ölpalmen weichen. Forschende weisen auf eine umweltfreundlichere Alternative hin. (Archivbild)
UMWELT

Palmöl ginge auch umweltfreundlicher

Touristen in Swasiland, das heute Eswatini heisst. Bei einem Busunfall am Montag wurden im kleinen südafrikansischen Königreich mehrere Schweizer Touristen verletzt. (Themenbild)
BUSUNFALL

Schweizer Touristen in Eswatini verletzt

Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten haben inmitten der sich zuspitzenden Untersuchung zur Ukraine-Affäre in der Nacht auf Donnerstag scharfe Kritik an Präsident Donald Trump geübt.
USA

US-Demokraten üben scharfe Kritik an Trump

Roger Federer hatte sichtlich Spass - im Hintergrund sein Gegner Alexander Zverev
EXHIBITION

Federer verliert in Buenos Aires

STADT LUZERN

VBL-Chauffeure können sich neuerdings elektronisch bei Autofahrern bedanken

Zur klassischen Ansicht wechseln