Panorama
Lade Login-Box.
12.12.2019 04:44

Bergung von Vulkan-Opfern am Freitag geplant

  • Auf der Vulkaninsel White Island vor Neuseeland befinden sich nach einer Eruption wohl noch immer acht vermisste Menschen.
    Auf der Vulkaninsel White Island vor Neuseeland befinden sich nach einer Eruption wohl noch immer acht vermisste Menschen. | KEYSTONE/AP Maxar Technologies
VULKANAUSBRUCH ⋅ Nach dem Vulkanausbruch auf der neuseeländischen Insel White Island sollen die noch auf der Insel befindlichen Leichen der Opfer am Freitag geborgen werden. Dies sagte der stellvertretende EU-Kommissar John Tims am Donnerstag in einer Erklärung.

"Ich kann jetzt bestätigen, dass wir morgen früh einen Plan zur Bergung der Leichen von Whakaari/White Island abschliessen", sagte Tims am Donnerstag und fügte hinzu, dass die Familien über die Operation informiert werden.

Bei dem Ausbruch von Neuseelands aktivstem Vulkan am Montag kamen nach einer bisher inoffiziellen Bilanz 16 Menschen ums Leben. Dazu gehören auch die Toten auf der Insel. Zwei Verletzte starben in der Nacht.

Mehrere Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Insgesamt 21 Menschen wurden am Donnerstag wegen teils schlimmer Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Den Gesundheitsbehörden zufolge sind 16 davon in einem "kritischen Zustand".

Die Gefahr eines neuen Ausbruchs ist Experten zufolge immer noch nicht gebannt. In den vergangenen Tagen wuchs jedoch der Druck von Angehörigen, die Toten von der Insel zu holen. Befürchtet wird, dass sie bei einer neuen Eruption für immer verschwunden sein könnten.

Laut Polizeiangaben hielten sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs 47 Menschen auf der beliebten Ausflugsinsel auf. Die Überlebenden wurden mit Schiffen und Helikoptern weggebracht. (sda/reu/dpa)

Meist gelesene Artikel

Winzerin Ruth Kempf aus Silenen UR präsentiert den Siegerwein in der Sparte Blauburgunder sortenrein des Zentralschweizer Weinpreises 2020.
SILENEN

Urner Wein zum besten Blauburgunder der Zentralschweiz gekürt

Michael Albasini wird ab dem nächsten Jahr Trainer des Strassennationalteams
SWISS CYCLING

Der Sohn folgt auf den Vater

ARCHIV - Ein Ortsschild mit durchgezogener roter Linie steht am Ende der Ortschaft Ischgl. Der Verbraucherschutzverein stellt am 23.09.2020 erste Musterklagen gegen die Republik und das Land Tirol vor, die am selben Tag beim Landgericht für Zivilrechtssachen Wien als Vorbereitung einer etwaigen Sammelklage eingebracht werden sollen. Foto: Jakob Gruber/APA/dpa
DEUTSCHLAND

Corona-Hotspot Ischgl: Schadenersatz-Klagen gegen Österreich

LUZERN

Absage der Abstimmung ist für den Ebikoner Gemeinderat das nächste Desaster

SIHLBRUGG

Zeugenaufruf nach Autounfall

ARCHIV - Der Schauspieler Michael Gwisdek bei Dreharbeiten. Der Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek ist tot. Er starb im Alter von 78 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit, wie seine Familie am Mittwoch nach Angaben der Agentur Just Publicity mitteilte. Foto: picture alliance / Jörg Carstensen/dpa
BERLIN

Schauspieler Michael Gwisdek mit 78 Jahren gestorben

Forschenden haben einen neuen Kälterekord auf Grönland für die nördliche Hemisphäre ausfindig gemacht - dieser liegt allerdings schon 30 Jahre zurück.
WETTER

Minus 69,6 Grad: Kälterekord auf Grönland

Nach einem Blitzeinschlag auf einem Fussballplatz in Abtwil SG mussten 14-Juniorenspieler ins Spital eingeliefert werden. (Archivbild)
BLITZSCHLAG

Blitz trifft Fussballplatz in Abtwil SG

LUZERN

Kanton lockert Gästebeschränkung für FCL und KKL: Halbvolles Stadion, voller Konzertsaal

dpatopbilder - Ein Arbeiter verteilt Desinfektionsmittel als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus an der Westmauer, der heiligsten Stätte, an der Juden in Jerusalem beten können. Foto: Sebastian Scheiner/AP/dpa
ISRAEL

Rekord an Corona-Infektionen in Israel - Fast 7000 neue Fälle

Zur klassischen Ansicht wechseln