Panorama
Lade Login-Box.
01.01.2022 17:07

Das Jahr 2022 hat begonnen

  • dpatopbilder - Ein Mann feiert den Beginn des neuen Jahres, während im Hintergrund ein Feuerwerk über dem Copacabana-Strand in Rio De Janeiro den Nachthimmel erleuchtet. Foto: Bruna Prado/AP/dpa
    dpatopbilder - Ein Mann feiert den Beginn des neuen Jahres, während im Hintergrund ein Feuerwerk über dem Copacabana-Strand in Rio De Janeiro den Nachthimmel erleuchtet. Foto: Bruna Prado/AP/dpa | Keystone/AP/Bruna Prado
DEUTSCHLAND ⋅ Hunderte Millionen Menschen in Europa haben das Jahr 2022 begrüsst - in der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie.

In vielen Ländern der Welt fielen die Silvesterfeiern wegen Corona verhaltener aus als sonst. Viele grosse Partys und Feuerwerke wurden abgesagt, darunter Festivitäten in Paris und London.

Als weltweit Erste - bereits um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit - rutschten die Südsee-Inseln Samoa und Kiribati ins neue Jahr. Eine Stunde später folgte Neuseeland, wo allerdings wegen Corona die meisten Events und das Feuerwerk vom Sky Tower in Auckland sowie auch alle öffentlichen Veranstaltungen in anderen Städten wie Christchurch und Wellington abgesagt worden waren.

Im australischen Sydney waren - anders als beim letzten Jahreswechsel - wieder Zehntausende Zuschauer zum Feuerwerk vor der Kulisse des Opernhauses zugelassen. Interessenten mussten im Vorfeld ein Ticket für einen von rund 30 Aussichtspunkten kaufen. Im Bundesstaat New South Wales, in dem Sydney liegt, explodieren wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante gerade die Corona-Zahlen.

In China sagten wegen Corona mehrere Städte Feuerwerke und grössere Festlichkeiten ab, darunter Peking und auch Wuhan, die Stadt, in der Ende 2019 das Coronavirus als erstes ausbrach. Silvester ist für die Chinesen an sich kein besonders wichtiger Feiertag. Nach ihrem traditionellen Mondkalender beginnt das neue Jahr diesmal erst Anfang Februar.

In Thailand - einem der wenigen Fernziele, an dem sich derzeit zahlreiche Touristen aufhalten - durften viele Lokale in der Silvesternacht ausnahmsweise bis 1.00 Uhr öffnen. In der Hauptstadt Bangkok begrüssten Zehntausende Einheimische und Touristen das neue Jahr in der berühmten Backpacker-Meile Khaosan Road. Die Corona-Zahlen sind in Thailand bisher trotz Omikron-Variante niedrig.

Mit einem farbenprächtigen Feuerwerk samt Lasershow am höchsten Gebäude der Welt begrüsste Dubai das neue Jahr. In Moskau gab es um 22 Uhr MEZ ein grosses Feuerwerk am Kreml und Roten Platz.

In Grossbritannien und Deutschland verabschiedete sich das alte Jahr mit ungewöhnlich milden Temperaturen. In Deutschland waren private Feiern wegen der Pandemie und vor allem aus Furcht vor der neuen Omikron-Virusvariante nur in kleinem Rahmen erlaubt. Feuerwerk durfte nicht verkauft werden - trotzdem waren vielerorts Böller zu hören, auch bunte Raketen waren am Himmel zu sehen. Im Vergleich zu früheren Jahren war die Nacht aber viel ruhiger. Das Feuerwerk und die Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin waren abgesagt worden.

In anderen Ländern müssen sich die Menschen noch etwas gedulden: Teile Brasiliens und Argentinien können das neue Jahr erst um 4.00 Uhr MEZ begrüssen, um 6.00 Uhr folgt New York, um 9.00 Uhr Los Angeles und erst um 11.00 Uhr Honolulu in Hawaii.

Bis 13.00 Uhr MEZ am 1. Januar dauert es, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Als letztes sind die unbewohnten Eilande Bakerinsel und Howlandinsel im Pazifik dran. (sda/dpa)

Meist gelesene Artikel

SC BUOCHS

Feuerwerk-Zeusler zerstören Kunstrasenplatz

LUZERN

Wie ein Luzerner mit 75 Franken ein Jahr früher zur AHV-Rente kommt

WIRTSCHAFT

Hochdorf-CEO nimmt mitten in der Krise den Hut

WIRTSCHAFT

«Netter Versuch, aber absolut ekelhaft»: Migros muss beim ersten veganen Ei nachbessern

Der Fall Novak Djokovic sorgte weltweit für Schlagzeilen
FALL DJOKOVIC

Vajda verteidigt seinen Schützling Djokovic

ZUG

Der umgekippte Radar muss neu geeicht werden

LUZERN

Wegen technischem Defekt: Transportanhänger brennt aus

ZUG

Zuger Stromversorgung ist gewährleistet – mit Abstrichen

URI

Fasnacht soll ohne grosse Umzüge auskommen – aber das Eintrommeln kann stattfinden

Spiess-Hegglin kämpft vor Gericht gegen Ringier um Gewinnherausgabe

Zur klassischen Ansicht wechseln