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14.03.2019 20:41

Drei Raumfahrer auf dem Weg zur ISS

  • Kurz vor dem Start ihrer Rakete am Donnerstagabend (v.l.): Die Raumfahrer Christina Koch, Alexej Owtschinin und Nick Hague.
    Kurz vor dem Start ihrer Rakete am Donnerstagabend (v.l.): Die Raumfahrer Christina Koch, Alexej Owtschinin und Nick Hague. | Keystone/AP/Dmitri Lovetsky
RAUMFAHRT ⋅ Im zweiten Anlauf sind die Raumfahrer Alexej Owtschinin und Nick Hague zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Zusammen mit der US-Amerikanerin Christina Koch hob ihre Sojus-Rakete am Donnerstagabend vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab.

Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos schrieb wenige Minuten nach dem planmässig um 20.14 Uhr Schweizer Zeit erfolgten Start auf Twitter: "Flug ist normal." Die Raumfahrer sollten nach etwa sechs Stunden Flugzeit den Aussenposten der Menschheit erreichen.

Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten einen Bilderbuchstart in der kasachischen Steppe. Zu sehen war, wie die Rakete in den Nachthimmel aufstieg. "Alles sieht gut aus", sagte ein Kommentator. Die Nasa schrieb auf Twitter, die drei Raumfahrer seien auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause.

Fehlstart im Oktober

Mitte Oktober war es in Baikonur zu einem folgenschweren Fehlstart gekommen. An Bord waren der Russe Owtschinin und sein US-Kollege Hague, die sich aber unverletzt retten konnten. Die Trägerrakete hatte sich 119 Sekunden nach dem Start wegen technischer Probleme abgeschaltet und war abgestürzt. Als Ursache gab Roskosmos einen Baufehler an. Nach dem Vorfall hatte es bereits im Dezember wieder einen bemannten Flug zur ISS gegeben, der ohne Probleme verlief.

René Pischel, Vertreter der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Moskau, sagte dem ZDF, für die beiden Raumfahrer sei es besonders wichtig, dass sie nach diesem Unfall sofort wieder zum nächsten Schritt gehen könnten. "Und ich glaube: Sie sind sehr froh, dass sie nach so kurzer Zeit schon wieder fliegen können."

Zurzeit arbeiten der Russe Oleg Kononenko, der Kanadier David Saint-Jacques und die Anne McClain aus den USA auf der ISS. In aller Regel bleiben die Raumfahrer rund sechs Monate im All. (sda/dpa)

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