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23.10.2019 03:16

Klageausweitung im US-Bestechungsskandal

  • Die US-Schauspielerin Lori Loughlin muss mit einer höheren Strafe im US-Eliteuni-Bestechungsskandal rechnen. (Archivbild)
    Die US-Schauspielerin Lori Loughlin muss mit einer höheren Strafe im US-Eliteuni-Bestechungsskandal rechnen. (Archivbild) | KEYSTONE/EPA/KATHERINE TAYLOR
KRIMINALITÄT ⋅ Im Bestechungsskandal um Zulassungen zu US-Eliteuniversitäten hat die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen die Schauspielerin Lori Loughlin ausgeweitet. Dies gab die Behörde am Dienstag (Ortszeit) bekannt.

Der aus der Sitcom "Full House" bekannten Darstellerin und ihrem Ehemann wird demnach nunmehr auch Verschwörung zur Bestechung im Zusammenhang mit einem Bundesprogramm zur Last gelegt. Dies könnte bei einer Verurteilung zu einer längeren Haftstrafe führen. Die Anklage wurde auch gegen neun weitere Eltern ausgeweitet.

Loughlin und ihr Ehemann Mossimo Giannulli sollen 500'000 Dollar gezahlt haben, damit ihre beiden Töchter Zugang zur angesehenen University of Southern California (USC) erhalten. Sie haben bei den bisherigen Anklagepunkten - Verschwörung zum Betrug und Verschwörung zur Geldwäsche - auf nicht schuldig plädiert. Mit dem neuen Anklagepunkt könnte die Staatsanwaltschaft versuchen, Druck auszuüben und ein Schuldeingeständnis zu erreichen.

In die im März aufgeflogenen Bestechungspraktiken waren rund 30 wohlhabende und teilweise prominente Eltern verwickelt. Neben Loughlin ist die Schauspielerin Felicity Huffman ("Desperate Housewives") das bekannteste Gesicht. Huffman wurde im September zu 14 Tagen Haft, einer Geldstrafe von 30'000 Dollar und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Sie trat ihre Haftstrafe Mitte Oktober an. (sda/afp)

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