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01.04.2020 05:33

April-Scherze rund um das Coronavirus

1. APRIL ⋅ Das Coronavirus ist auch in den Scherzen zum 1. April ein Thema. So berichten die Tageszeitungen von Bildschirmen für gelangweilte Bären in Bern, von tröstende Wollscheinen in Zürich-Wipkingen und Ostschweizer Kläranlagen, die mehr zu tun haben.

Das Coronavirus setze den Berner Bären zu, weiss die "Berner Zeitung" zu berichten. Sie litten unter Touristenentzug und langweilten sich. Die Stadt Bern wolle gegen eine Million Franken aufwenden, um die Bären zu bespassen.

Wir machen uns ernsthafte Sorgen um unsere Bären, lässt Stadtpräsident Alec von Graffenried ausrichten. "Sie sind unsere touristische Grundlage. Geht es den Bären schlecht, geht es Bern schlecht". Es soll eine Taskforce eingesetzt werden.

Der Plan: auf grossen Bildschirmen sollen die Bären mit Touristenbildern unterhalten werden. Um Kosten zu senken, sollen die sechs Bildschirme im Weltformat, die derzeit ungenutzt im Marzilibad stehen, in den Bärenpark verfrachtet werden.

Von tröstenden Wollschweinen im Wohnzimmer für Menschen in Quarantäne berichtet der "Tages-Anzeiger". Die GZ Zürich Wipkingen habe einen Testversuch gestartet, bei dem es seine Schweine zum Streicheln anbiete. Das Projekt "Mobiler Streichelzoo" laufe in der dritten Woche.

Die Situation in den Home-Offices sei schwierig, wird die Leiterin des Kinderbauernhofs Wipkingen zitiert. Ihre Wollschweine sollen in der Krise Hilfe leisten. Informationen können über eine Hotline "Mobiler Streichelzoo" eingeholt werden. Nicht ausgeschlossen, dass es diesen Streichelzoo über den 1. April hinaus tatsächlich gibt.

Zumindest auf einer wahren Information der Hafenstadt Romanshorn beruht die Meldung im "St. Galler Tagblatt", die Ostschweizer Kläranlagen hätten seit dem Corona-Stillstand und der Aufforderung des Bundesrates, zu Hause zu bleiben, mehr zu tun.

Das zusätzliche Aufkommen sei zu bewältigen, liess der Betriebsleiter der Romanshorner Anlage vermelden. Problematisch sei hingegen die Art des Abfalls. Denn mit den organischen Abfällen kämen vermehrt ungeeignete Stoffe in die Kläranlage. Dazu gehörten Taschen-, Feucht- und Kosmetiktücher oder gar Textilien. (sda)

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