Schweiz
Lade Login-Box.
16.05.2019 16:46

Serbische Ärztin in Dietikon verhaftet

  • Eine Ärztin in Dietikon setzte bei Patienten die Spritze an, ohne die nötigen Bewilligungen dafür zu haben. (Symbolbild)
    Eine Ärztin in Dietikon setzte bei Patienten die Spritze an, ohne die nötigen Bewilligungen dafür zu haben. (Symbolbild) | KEYSTONE/GAETAN BALLY
KRIMINALITÄT ⋅ Diese Behandlung sorgt für Stirnrunzeln: Eine serbische Ärztin hat in Dietikon ohne Bewilligung praktiziert. Sie und ihr Assistent wurden bei einer unbewilligten Faltenunterspritzung verhaftet, die Schweizer Geschäftsführerin der Praxis wurde angezeigt.

Am Mittwoch gegen Mittag kontrollierten Fahnder der Kantonspolizei Zürich die Praxis für Physiotherapie. Sie stellten fest, dass die 35-jährige serbische Ärztin sowie ihr 29-jähriger serbischer Assistent kosmetische Faltenunterspritzungen durchführten, wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Allerdings konnte die Frau eine für das Einspritzen von injizierbaren Produkten notwendige Schweizer Berufsausübungsbewilligung als Ärztin sowie eine allgemeine Arbeitsbewilligung nicht vorweisen.

Die Praxisräumlichkeiten wurden von einer 34-jährigen Schweizerin zur Durchführung der kosmetischen Behandlungen zur Verfügung gestellt. Diese Geschäftsführerin wurde polizeilich befragt und verzeigt.

In den Räumlichkeiten stellte die Polizei diverse unter das Heilmittelgesetz fallende Medizinprodukte sicher. Diese wurden mutmasslich illegal in die Schweiz eingeführt. (sda)

Meist gelesene Artikel

GOTTHARDTUNNEL

Unfall mit Wohnmobil fordert fünf Verletzte

KEHRSITEN

Tragischer Seebadi-Unfall hallt nach

ZELL LU

Lastwagen überschlägt sich mehrmals

Hat die SNB wieder am Devisenmarkt interveniert? Bild der Fassade am Bundesplatz (Archivbild).
BANKEN

Nationalbank hat wohl erneut interveniert

LUZERN

Guerilla-Aktion: Künstlerin hängt Bilder auf die Kapellbrücke

Der britische Premierminister Boris Johnson wirbt in einem Brief an EU- Ratspräsident Donald Tusk Änderungen am Brexit-Abkommen verlangt. Dabei soll der sogenannte Backstop für Irland gestrichen werden. (Foto: Simon Dawson/EPA)
BREXIT

Johnson will Brexit-Nachverhandlungen

Frauen und Mädchen feiern den Freispruch von Evelyn Hernandez. Die junge Frau war nach einer mutmasslichen Totgeburt in El Salvador des Mordes angeklagt worden. (Foto: Salvador Melendez/AP Keystone)
EL SALVADOR

Totgeburt kein Mord

Hochlandrinder haben andere Fressgewohnheiten als produktionsorientierte Rinderrassen. Über ihr Fell verbreiten sie zudem Samen. Das prägt die Vegetation auf Weiden. (Archivbild)
UMWELT

Hochlandrinder machen Weiden artenreicher

Ein Boot der italienischen Finanzpolizei bewacht das Rettungsschiff "Open Arms" vor der Insel Lampedusa.  (Foto: Salvatore Cavalli/AP)
FLÜCHTLINGE

Italien will Migranten nach Spanien bringen

Das US-Militär hat am Sonntag zum ersten Mal seit dem Ende des INF-Abrüstungsvertrags einen konventionellen landgestützten Marschflugkörper getestet.  Der Test wäre laut INF-Vertrag verboten gewesen. (Foto: Scott Howe/U.S. Defense Department via AP Keystone)
USA

US-Militär testet Marschflugkörper

Zur klassischen Ansicht wechseln