Schwyz
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29.12.2021 10:56

Drei Schweizerinnen in den Top 10 - Holdener wird 5.

SKI ALPIN ⋅ Die Schweizerinnen zeigen im Slalom von Lienz eine starke Reaktion auf das durchzogene Team-Ergebnis im Riesenslalom vom Vortag. Michelle Gisin fährt als Dritte auf das Podest, Wendy Holdener wird 5. Camille Rast klassiert sich auf Rang 7.

Petra Vlhova feierte im vierten Slalom des Winters den dritten Sieg. Die Slowakin, die bereits nach dem ersten Lauf führte, setzte sich eine halbe Sekunde vor der österreichischen Weltmeisterin Katharina Liensberger durch und hält in ihrer stärksten Disziplin nun bei 15 Weltcup-Siegen. In der Slalom-Bestenliste rückte sie damit auf den 7. Platz vor.

Zufrieden durften auch Wendy Holdener und Camille Rast vom letzten Rennen des Kalenderjahres abreisen. Holdener misslang zwar der erste Durchgang, dank der drittbesten Laufzeit rückte die Schwyzerin aber vom 10. noch auf den 5. Platz vor. 

Ein gelungenes Comeback zeigte Aline Danioth. Die 23-jährige Urnerin schaffte es nach fast zweijähriger verletzungsbedingter Rennpause auf Anhieb in den zweiten Lauf und wurde 25.

Mélanie Meillard schied im ersten Lauf aus, Elena Stoffel kam trotz anhaltend gutem Pistenzustand nicht über Platz 38 hinaus.

Beat Feuz als Fünfter bester Schweizer

Die Schweizer überzeugen im ersten Super-G in Bormio als Team, verpassen aber das Podest. Beat Feuz, Stefan Rogentin und Marco Odermatt liegen auf den Plätzen 5, 7 und 8.

Feuz zeigte in dem vom Norweger Aleksander Kilde überlegen gewonnenen Rennen eine starke Reaktion auf seinen ärgerlichen Ausfall in der Abfahrt vom Vortag. Eine gute Woche nach seinem 4. Rang in Val Gardena bestätigte er ein weiteres Mal, dass es auch in seiner zweiten Disziplin im Vergleich zu den vergangenen Jahren wieder aufwärts geht.

Mit einem Erfolgserlebnis in Val Gardena tankte auch Rogentin zusätzliches Selbstvertrauen. Der Bündner knüpfte nahtlos an den 5. Platz an, der seinem Bestergebnis im Weltcup gleichkam.

Nicht nach Wunsch lief es dagegen Odermatt. Dem Nidwaldner unterliefen zwei zeitraubende Fehler, der erste vor einem Flachstück, der zweite kurz vor dem Ziel, als er das Ausscheiden nur mit Mühe verhindern konnte. Gino Caviezel verpasste eine weitere Klassierung in den ersten zehn als Elfter knapp.

Kilde war eine Klasse für sich. Der Norweger errang seinen dritten Super-G-Sieg in Folge mit 72 Hundertsteln Vorsprung vor dem überraschenden Österreicher Raphael Haaser. Dessen Landsmann, Weltmeister Vincent Kriechmayr, wurde Dritter vor Vorjahressieger Ryan Cochran-Siegle aus den USA. (sda)

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