Schwyz
08.03.2018 11:06

Schwyzer Bezirke müssen Energiefördergelder selbständig einfordern

ENERGIEFÖRDERUNG ⋅ Da sich Regierung und Parlament im Kanton Schwyz gegen ein neues kantonales Förderprogramm entschieden hatten, wollen sich die sechs Bezirke nun eigens um die Ergänzungsleistungen beim Bund bemühen. Die Regierung will sie dabei aber nur minimal unterstützen.

Die Bezirke seien für die Abwicklung der Beitragsgesuche ihres eigenen Förderprogramms aber selber verantwortlich, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Damit die Bundesgelder überhaupt ausgelöst werden können, stellt der Kanton der Bezirken ein Konto zur Verfügung, worüber die Gelder abgewickelt werden können. Der Bund richte die Fördergelder nur an die Kantone, nicht aber an Bezirke oder Gemeinden direkt aus, heisst es weiter. Bei dieser Unterstützung soll es aber auch bleiben.

Denn Regierungs- und Kantonsrat hatten sich aus energie- und ordnungspolitischen Gründen dagegen entschieden, ein kantonales Förderprogramm aufzustellen, um Bundesgelder für energetische Sanierungen oder für die Nutzung erneuerbarer Energien zu erhalten.

Sie gingen davon aus, dass vor allem Investitionen unterstützt würden, die ohnehin getätigt würden.

Obwohl allein die Kantone Ansprechpartner des Bundes bei der Energieförderung sind, sprachen die Bezirke einen Kredit mit dem Ziel, die Ergänzungsbeiträge des Bundes abzurufen. "Weitgehend unbeachtet blieben dabei die rechtlichen Grundlagen und die praktische Umsetzung", schreibt die Regierung nun dazu.

Umstritten sei nämlich, ob die Bezirke über eine genügende Rechtsgrundlage für diese Förderprogramm verfügten. Offenkundig seien auch die praktischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung, schreibt die Regierung. (sda)

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

OBWALDEN

Engelberg muss Gleitschirmlandeplatz verschieben

Die Kutsche stürzte einen Abhang hinab und landete mit den Rädern nach oben in einem Bachbett.
UNFALL

Verletzte bei Kutschenunfall in Tirol

In einem Koffer geschmuggelt: über sechs Kilo Fleisch von Krokodilen, Schuppentieren und Stachelschweinen. Das Bushmeat wurde am Flughafen Zürich sichergestellt.
SCHMUGGEL

Flughafen-Zoll beschlagnahmt Bushmeat

Wegen bellender Hunde sind sich am Donnerstag in Albligen Wanderer und Hundehalter in die Haare geraten. Der Streit forderte zwei Verletzte.
ANGRIFF

Handfester Streit

Auch Knaben haben für die Lancierung der Kampagne "#vollpersönlich - Stricken gegen das Vergessen" gestrickt.
ALZHEIMER

Demenz: Stricken gegen das Vergessen

GOTTHARDPASS

Töfffahrer verletzt sich bei Selbstunfall

NIDWALDEN

Vier Nidwaldner sammeln fünfmal so viel Geld wie geplant

Stan Wawrinka steht erst zum zweiten Mal in diesem Jahr im Halbfinal eines ATP-Turniers
ATP ST. PETERSBURG

Wawrinka in St. Petersburg im Halbfinal

ZUG

Stimmzettelpanne in Cham

Sie erhalten künftig maximal 20 Franken mehr AHV pro Monat: Rentnerpaar auf einer Parkbank am Bürkliplatz in Zürich.
SOZIALVERSICHERUNGEN

Maximal 20 Franken mehr AHV-Rente

Zur klassischen Ansicht wechseln