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17.11.2021 10:56

Trychler zeigen Kantonsräten die rote Karte

  • Zur Mittagszeit zeigten die Trychler den Kantonsräten die rote Karte. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
  • Die Polizei hat ein Auge auf die Kundgebung. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
  • Rütlischwur vor dem MythenForum. | Flurina Valsecchi, Bote der Urschweiz
  • Vorgängige Versammlung auf der Hofmatt. | Andreas Seeholzer, Bote der Urschweiz
  • Der Protest war nicht zu überhören. | Flurina Valsecchi, Bote der Urschweiz
  • Die Polizei im Gespräch mit den Veranstaltern. | Andreas Seeholzer, Bote der Urschweiz
SCHWYZ ⋅ Eine kleinere Gruppe Freiheitstrychler versammelte sich am Mittwochmittag vor dem MythenForum in Schwyz. Hier tagt heute der Kantonsrat. Man wollte dem Parlament "die rote Karte zeigen". Der Ratsbetrieb wurde nicht gestört.

"Wir zeigen dem Schwyzer Kantonsparlament die rote Karte und läuten ihm mal kräftig ein." Mit dieser Aufforderung auf Social Media luden Freiheitstrychler zu einer Kundgebung in Schwyz.

Einige Trychler versammelten sich vor dem Mittag auf der Hofmatt. Sie kündigten an, anschliessend lautstark zum MythenForum zu ziehen. Dort tagt heute der Kantonsrat. Gegen 11.15 Uhr näherten sich die Trychler dem MythenForum. Der Protest vor dem Eingang war nicht zu überhören. Einige stellten den Rütlischwur nach. Der Ratsbetrieb wurde nicht gestört und ging plangemäss weiter.

Mitarbeitende der Kantonspolizei Schwyz suchten das Gespräch mit den Veranstaltern. Man hatte sich auf eine Route durchs Dorf geeinigt. Weitere Polizisten befanden sich im Foyer des MythenForums. Hätte jemand unerlaubt den Saal betreten, wären die Einsatzkräfte bereit gewesen zu intervenieren. Zur Mittagspause nahmen die Trychler im Freien die Kantonsparlamentarier in Empfang und zeigten ihnen symbolisch die rote Karte.

Die Kantonsparlamentarierinnen und Kantonsparlamentarier liessen sich von der Aktion nicht gross beeindrucken. Nach der Mittagspause ging es plangemäss mit dem Sessionsprogramm weiter. Das geplante Verwaltungs- und Sicherheitszentrum im Kaltbach in Schwyz stiess am Nachmittag im Kantonsrat auf breite Unterstützung und auf einige Bedenken. Mit 78 zu 13 Stimmen hat der Kantonsrat am Mittwoch einen Projektierungskredit von 4,85 Millionen bewilligt.

Geplant ist gemäss einer Meldung der Nachrichtenagnetur Keystone-SDA das Verwaltungs- und Sicherheitszentrum auf dem kantonseigenen Areal Kaltbach in Schwyz. Dort soll die heutige Kantonsverwaltung, die sich im ehemaligen AHV-Gebäude im Ortskern befindet, mit ihren Aussenstellen zusammengeführt werden.

Gleichzeitig wird es zum Standort der gemeinsamen Einsatzzentrale der Kantonspolizeien von Schwyz und Zug sowie der Feuerwehr Schwyz und des Rettungsdienstes Schwyz. Das Kaltbach-Areal ist verkehrstechnisch günstig gelegen. Der Neubau wird rund 400 Arbeitsplätze bieten.

In der Kantonsratsdebatte bestand Einigkeit, dass das bisherige Hauptgebäude der Verwaltung auf Grund seiner langen Lebensdauer ersetzt werden muss. Der Neubau mache auch Sinn, weil die bisherigen Mietkosten von mehreren Aussenstellen der Verwaltung wegfallen. gh

Kommentare

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17.11.2021 11:26

mündi die nid schaffä das die für so ä seich zyt händ, dännä gaht glaub sehr gutä,völliger blödsinn was die machät

Josef Mettler-Suter, Schwyz ⋅ Beiträge: 10
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17.11.2021 12:51

Die Dummheitstrychler....

Michael Gantner, ⋅ Beiträge: 4
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17.11.2021 13:18

Hab ich was verpasst? Ist schon Drei Königen ? Als die Dummheit laufen lernte.(.(

Beat Nideröst, Schwyz ⋅ Beiträge: 13
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17.11.2021 14:26

Jeder hat das Recht seinen Unmut auszudrücken, die einen machen es im stillen Kämmerlein, die anderen gehen zu den entsprechenden Personen und wiederum andere betätigen sich der Leserbriefe.

Aber mal Hand aufs Herz, was genau hat unsere Regierung (Kantons- und Regierungsräte) in den vergangenen 20 Monaten genau unternommen.
Wo sind all die Merkblätter, wie man sich präventiv auf eine Corona-Erkrankung vorbereiten kann (Nahrung, Bewegung, Vitaminzufuhr usw.)?
Wieso wurden die Gratistest für die Jugendlichen nicht weiter finanziert, als der Bund die Finanzierung eingestellt (Tage zuvor wurde ein grosser Finanzüberschuss präsentiert). Nein, Private mussten "testenibach" usw aufbauen.
Wo sind die zusätzlichen IPS-Betten, welche aufgebaut wurden?
Wo sind die Anstrengungen, den Personalmangel mit ehemaligen Pflegefachkräften abzudecken?
Wieso werden Corona-Opfer immer noch als Corona-Tote gezählt, obschon die eigentliche Todesursache eine andere ist?
usw. usw.

Bruno Heinzer, Rickenbach ⋅ Beiträge: 19
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17.11.2021 14:49

Noch ein kleiner Gratistipp für die Polizei. Statt Pfefferspray und Pistole empfehle ich ein paar handelsübliche Spritzen. Die Trychler werden so schnell verschwinden wie sie gekommen sind. Zum Glück haben das damals die Habsburger nicht gewusst....

Michael Gantner, ⋅ Beiträge: 4
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17.11.2021 16:38
als Antwort auf das Posting von Michael Gantner, am

Gaggalari

Gottlieb Horath, ⋅ Beiträge: 6
» antworten
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17.11.2021 19:05
als Antwort auf das Posting von Gottlieb Horath, am

Danke Herr Horath. Solange sie mich nicht alsFreiheitstrychler betiteln ist alles gut. Haben sie Angst vor dem Pieks? Ich kann ihnen während der Impfung gerne die Hand halten. Gemeinsam schaffen wir das!

Michael Gantner, ⋅ Beiträge: 4
» antworten
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17.11.2021 19:45

Unglaublich....chömmid dennu gnuäg Piks über.....bini ganz sicher...schlafid nur wiiter ...🤔🤑🤑🤑

Armin Inderbitzin, ⋅ Beiträge: 42
» antworten

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