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22.11.2021 09:30

Steigende Fallzahlen: Quarantäne an Schwyzer Schulen wird nicht gelockert

  • Schwyz setzt auf das repetitive Testen. (Symbolbild)
    Schwyz setzt auf das repetitive Testen. (Symbolbild) | KEYSTONE/GAETAN BALLY
CORONAVIRUS ⋅ Die Fallzahlen an den Schulen im Kanton Schwyz sind hoch. Im Vergleich zu vor den Herbstferien hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich in Isolation befinden, nahezu versiebenfacht. Für den Regierungsrat kommen deshalb derzeit keine Lockerungen der Quarantäneregeln in Frage.

Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage von SVP- Kantonsrat Roland Müller (Küssnacht) hervor. Er brachte das Thema Lockerungen der Quarantäne-Regeln ein, nachdem im Kanton St.Gallen Anfang November entschieden wurde, dass die Kinder der Volksschule nicht mehr in Quarantäne geschickt werden.

Im Gegensatz zum Kanton St. Gallen könne in Schwyz nicht von einer sehr tiefen Zahl an Neuansteckungen nach den Herbstferien gesprochen werden, schreibt Bildungsdirektor Michael Stähli. Seit Unterrichtsbeginn nach den Herbstferien verzeichne Schwyz an den Schulen stark steigende Fallzahlen. Am 29. September 2021, vor den Herbstferien, befanden sich insgesamt 26 Personen der Volksschule in Isolation. Stand 17. November 2021 sind es 176 Schülerinnen und Schüler. Das sei nahezu das Siebenfache, verglichen mit den Zahlen vor den Herbstferien.

Die Schulen würden sich an die Schutz- und Hygienekonzepte halten und es stehe ihnen das repetitive Testen als Frühwarnsystem zur Verfügung. Damit der Präsenzunterricht aufrechterhalten werden könne, sei es unumgänglich, ansteckende Personen zu isolieren, damit die Ansteckungsketten unterbrochen werden könnten. «Aufgrund der aktuell hohen Fallzahlen an den Schulen im Kanton Schwyz wird davon abgesehen, die Quarantäne-Regeln anzupassen», heisst es weiter. (red)

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