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22.04.2019 20:47

So will man die Muota sicherer machen

  • Unverändert wasserbaulich eine heikle Stelle: die Einmündung der Starzlen (links) in die Muota. | Bild: Josias Clavadetscher
REGION ⋅ Die Wuhrkorporation Muota-Starzlen plant im Mündungsbereich der Starzlen in die Muota Verbauungen. Wir haben die Details und den Terminplan.

Josias Clavadetscher

Nach zwei Jahren setzt die Wuhrkorporation Muota-Starzlen wieder zu einem Perimetereinzug an. Letztmals hatten die Grund- und teils auch Stockwerkeigentümer 2017 einen Perimeterbeitrag zu entrichten. Er richtet sich nach dem steueramtlichen Schätzwert der jeweiligen Liegenschaft, beträgt aber nur 0,2 Promille und ist damit gut verkraftbar, gemessen an der Sicherheit, die man sich damit durch die Verbauung der Muota und den Unterhalt der Wuhrwerke sichert.

Der Einzug von 2017 hat einen Ertrag von 332 000 Franken ergeben. Anders als zuerst geplant, sind die Gelder aber nicht für Verbauungen ausgegeben worden. Geplant waren im Bereich des Dorfes Muotathal Sanierungen der Ufermauern. Voraussetzung dafür war jedoch die Durchführung von Messungen der Sole im Flussbett durch den Bund.

Diese Resultate liegen aber erst jetzt vor, sodass die Arbeiten noch nicht ausgeführt werden konnten. Die regelmässigen Unterhalts- und Pflegearbeiten sowie das Ausholzen auf der ganzen Flussstrecke wurden im Umfang von 75 000 Franken aber erledigt.

Einmündung der Starzlen soll saniert werden

Für das Doppeljahr 2019/2020 sind nun umfangreichere Sicherungsarbeiten bei der Einmündung der Starzlen und des Teufbachs in die Muota geplant. Diese Verbauungen werden in enger Zusammenarbeit mit der benachbarten Wuhrkorporation Ruchwald-Teufbach in Hinterthal durchgeführt.

Für diese Verbauungsarbeiten im Bereich der Einmündung in die Muota werden rund 550 000 Franken budgetiert. An dieses Projekt werden Subventionen von 440 000 Franken erwartet. An den Restbetrag und für die weiteren Unterhaltsarbeiten wird ein Perimeterertrag von 330 000 Franken erwartet.

Finanziell ist die Wuhrkorporation gut aufgestellt. Im letzten Doppeljahr wurde ein Gewinn von 214 000 Franken erreicht, womit das Eigenkpital auf 678 000 Franken gestiegen ist. Diese Reserve wird als notwendig erachtet, weil schon ein einziges Unwetterereignis mit grösseren Murgängen eine Schadensumme von gegen einer Million Franken auslösen kann, die zur Behebung zudem sofort verfügbar sein müssen.

Im Wuhrrat stehen Wahlen an, jedoch nur ein Sitz muss neu besetzt werden. Für den im Amt verstorbenen Walter Steiner, Ingenbohl, muss ein Nachfolger gewählt werden. Der übrige Wuhrrat mit Präsident Albert Grab, Brunnen, an der Spitze bleibt unverändert.

Hinweis

Die Generalversammlung der Wuhrkorporation Muota-Starzlen findet am Donnerstag, 16. Mai, 20 Uhr, im Restaurant Erlen in Ibach statt.

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