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11.07.2019 10:58

Wolf zu Unrecht verdächtigt

  • Das vergangene Wolfsjahr verlief ruhig, wie das Schwyzer Amt für Natur, Jagd und Fischerei im Situationsbericht 2018 festhält. (Symboldbild)
    Das vergangene Wolfsjahr verlief ruhig, wie das Schwyzer Amt für Natur, Jagd und Fischerei im Situationsbericht 2018 festhält. (Symboldbild) | KEYSTONE/MARCO SCHMIDT
TOTES SCHAF ⋅ 2018 ist es im Kanton Schwyz zu keinem Wolfsriss gekommen. Insgesamt wurden zehn Sichtungen gemeldet, und die Wildhut konnte sechs DNA-Proben sichern. In zwei Fällen wurden Wölfe nachgewiesen, in zwei Fällen Hunde. Eine Analyse wies den Fuchs nach.

Im Mai hatte ein Landwirt der Wildhut den Fund eines toten Schafes im Gebiet Alpthal gemeldet. Diese sammelte DNA-Proben ein, gleichzeitig wurde der SMS-Alarm durch die Einsatzzentrale der Kapo abgesetzt. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Situationsbericht zum Wolf hervor geht, ergab die DNA-Probe jedoch, dass ein Hund die Schafe gerissen hatte - und nicht wie vermutet ein Wolf.

Der SMS-Alarm wurde ein zweites Mal am 17. September ausgelöst, als ein Wolf in Egg in der Nähe des Haflingergestüts vermutet wurde.

Wie aus dem Bericht weiter hervor geht, führte bis anhin im Kanton Schwyz die Präsenz des Wolfes zu keiner Schmälerung des Wildbestandes und des Jagderfolges. (sda)

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