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27.11.2021 15:32

Auto stürzt 200 Meter ab: 43-Jähriger stirbt bei Unfall in Muotathal

  • Im abgestürzten Fahrzeug befanden sich drei Personen. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
  • Das ausserkantonale Fahrzeug blieb seitlich in den Bäumen hängen. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
  • Das Notfall-Einsatzfahrzeug des Rettungsdiensts Schwyz samt Notarzt unterwegs zur Unfallstelle im Gebiet Lustnau. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
  • Die Rega kam ebenfalls vor Ort. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
  • Die Unfallstelle wurde für die weitere Polizeiarbeit ausgeleuchtet. | Geri Holdener, Bote der Urschweiz
RETTUNGSEINSATZ ⋅ Im steilen Gebiet oberhalb des Dorfs Muotathal ist es am Samstagnachmittag auf rutschiger Fahrbahn zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Absturz eines PW forderte ein Todesopfer und zwei Verletzte.

Nach 15 Uhr rückten am Samstag mehrere Einsatzfahrzeuge der Kantonspolizei Schwyz, des Rettungsdiensts Schwyz und der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz sowie Feuerwehrangehörige aus dem Dorf ins Gebiet der Schiessanlage Lustnau eingangs des Dorfs Muotathal aus.

Südlich der Hauptstrasse war es im Hang oberhalb des Kugelfangs zu einem gravierenden Verkehrsunfall gekommen. Aufgrund der Anzahl Verletzter hat man zur Unterstützung auch je ein Team des Rettungsdiensts Einsiedeln und des Rettungsdiensts Uri aufgeboten.

Die Kapo Schwyz teilte am Abend mit: «Ein Personenwagen war aus bislang ungeklärten Gründen von der Wissenwandstrasse abgekommen und über 200 Meter weit einen Abhang hinuntergestürzt, wobei sich das Fahrzeug mehrfach überschlug.« Einer der drei Fahrzeuginsassen musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.

Die Arbeit der Rettungskräfte, darunter Strassenrettungs-Spezialisten der Stützpunkt-Feuerwehr, gestaltete sich im dichten Schneefall anspruchsvoll. Die Strassen im Muotatal waren am Samstagnachmittag schneebedeckt und rutschig.

Trotz schwieriger Witterungsbedingungen konnte ein Rega-Heli unterhalb der Unfallstelle landen. Eine verletzte Person wurde in ein ausserkantonales Spital überflogen. Ein zweiter Rettungsheli landete zur Patientenübernahme im Schwyzer Zivilschutzzentrum Kaltbach.

Ein 43-jähriger Deutscher erlitt beim Fahrzeugabsturz derart schwere Verletzungen, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Die 36- und 43-Jährigen Fahrzeuginsassen wurden erheblich verletzt und nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega in ausserkantonale Spezialkliniken geflogen.

Nach gut einer Stunde war der Rettungseinsatz abgeschlossen. Die Unfallstelle wurde gegen Abend durch die Feuerwehr ausgeleuchtet. Die Spurensicherung und die Ermittlungsarbeit des Kriminaltechnischen Diensts der Kapo nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Noch in den Abendstunden wurde die Bergung des Wracks vorbereitet. gh

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