Wirtschaft
Lade Login-Box.
25.11.2021 14:19

Händler kämpfen mit steigenden Kaffeepreisen

  • Kaffee in der Filiale eines Schweizer Detailhändlers (Archivbild).
    Kaffee in der Filiale eines Schweizer Detailhändlers (Archivbild). | KEYSTONE/GAETAN BALLY
DETAILHANDEL ⋅ Anleger an der Börse reissen sich derzeit um Kaffee der Sorte Arabica. Ein Pfund kostet auf dem Weltmarkt so viel wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das könnten auch schon bald die Konsumenten zu spüren bekommen.

In Deutschland zog der Kaffeeriese Tchibo, dort der Marktführer und Taktgeber für die Branche, im vergangenen Sommer seine Preise erstmals seit vier Jahren an. Die Schweizer Detailhändler beobachten die Situation derweil genau und behalten sich allfällige Preiserhöhungen vor, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AWP zeigt.

Ein Sprecher des Discounters Denner etwa sagte, ein Preisanstieg beim Kaffee sei wohl nicht zu verhindern. "Um die Auswirkungen auf die Verkaufspreise damit für unsere Kundschaft so gering wie möglichst zu halten, stehen wir aktuell in Verhandlungen mit unseren Lieferanten", führte er aus.

Auch bei den Konkurrenten Aldi Suisse und Lidl Schweiz spürt man "die weltweit gestiegene Nachfrage nach Kaffee sowie die klimatischen und pandemiebedingten Auswirkungen auf die Produktion der Rohware", wie etwa Aldi schreibt. Bisher habe man Verkaufspreiserhöhungen jedoch verhindern können.

Ähnlich klingt es bei den beiden Platzhirschen Coop und Migros. Coop erklärt auf Anfrage, dass etwaige Preiserhöhungen den Kunden in der Coopzeitung kommuniziert würden. (sda/awp)

Meist gelesene Artikel

ÄGERI

So wird der Verkehr während der grossen Strassensanierung fliessen

Ein 1984 am Twannberg BE gefundener Meteorit bei einer Ausstellung im Naturhistorischen Museum Bern 2016. (Symbolbild)
METEORITEN-EINSCHLAG

Meteorit landet bei Verbier

Der Kaffee in Cafés, Bäckereien oder Bistros könnte nächstes Jahr 5 bis 10 Prozent teurer werden. (Symbolbild)
GASTRONOMIE

Tasse Kaffee so teuer wie noch nie

Bei der Unfallserie auf der Solothurner A1 in Fahrtrichtung Zürich erlitten drei Personen leichte Verletzungen.
VERKEHRSUNFALL

Unfälle in Serie auf Solothurner A1

LUZERN

Bordellbesitzerin soll für 6,5 Jahre hinter Gitter

ARCHIV - Janos Kobor, Sänger der Band Omega, Janos Kobor, vor einer Pressekonferenz in Berlin. Die ungarische Rock-Legende Janos Kobor, Gründer und Frontmann der Kult-Band Omega, ist am Montag im Alter von 78 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Foto: Tobias Felber/dpa
UNGARN

Omega-Frontmann Janos Kobor gestorben

Soldaten der spanischen Armee stehen auf einem Hügel vor einem Lavastrom auf La Palma. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa
SPANIEN

La Palma: Neuer Lavastrom zerstört Häuser

ZUG

Josef Ribary wird nach 23 Jahren aus der Gemeindepräsidenten-Konferenz  der Zuger Gemeinden verabschiedet

NIDWALDEN

Weshalb Fabienne Bamert im Herzen ein bisschen Nidwaldnerin ist

0:6 gegen Freiburg: Yann Sommer und Gladbach sind in der Krise
DEUTSCHLAND

Gladbach schlittert in die Krise

Zur klassischen Ansicht wechseln