Wirtschaft
Lade Login-Box.
20.05.2022 18:40

Betriebsunterbruch auf dem Flughafen Genf

  • Die Wehrdienste bekämpfen den Brand auf dem Dach des künftigen Bundesasylzentrums.
    KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
FLUGVERKEHR ⋅ Am späten Freitagnachmittag ist in der Nähe des Genfer Flughafens ein grosses Feuer ausgebrochen. Wegen der starken Rauchentwicklung waren während anderthalb Stunden keine Starts und Landungen mehr möglich.

Gemäss Nicolas Millot, dem Sprecher des Brand- und Rettungsdienstes, brach das Feuer auf der Baustelle des künftigen Bundesasylzentrums und nicht im Flughafengebäude aus, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Feuerwehr sei mit einem Grossaufgebot ausgerückt. Es seien Verpuffungen zu hören und eine dicke schwarze Rauchsäule zu sehen gewesen.

Die Starts und Landungen waren ab 17.35 Uhr nicht mehr möglich, wie Flughafensprecher Ignace Jeannerat der Deutschen Presse-Agentur sagte. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, konnte ein Teil des Flugverkehrs um 19 Uhr wieder aufgenommen werden.

Allerdings starteten ab diesem Zeitpunkt die Flugzeuge vorerst nur. Landungen blieben eine halbe Stunde länger ausgesetzt, wie der Flughafen auf Twitter mitteilte. Ab 19.30 Uhr konnten die Flugzeuge dann auch wieder in Genf landen.

Gemäss einer vom Flughafen Genf vertwitterten vorläufigen ersten Bilanz mussten wegen des Brandes mindestens elf Flüge annulliert und elf weitere Linienflüge sowie drei Privatflüge auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Weitere Flüge erlitten grössere Verspätungen. (sda/dpa)

Meist gelesene Artikel

Der Schweizer Messenger-Dienst Threema. (Archivbild)
PFÄFFIKON

Russland bestraft Schwyzer Firma

Ein Fahrradfahrer und ein Auto auf der Sustenstrasse. (Archivbild)
UNFALL

Zwei Tote bei LKW-Absturz am Sustenpass

NIDWALDEN

Gleitschirmpilot bleibt über steilem Abhang hängen

STADTFEST LUZERN

51'000 Menschen in Feierlaune

Der Autofahrer und die Personen im Wohnzimmer wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt.
VERKEHRSUNFALL

Auto landet in Hallau SH in Esszimmer

Der TCS erwartet für die Sommerferienzeit, dass so viele Menschen wie noch nie mit dem Auto verreisen. (Archivbild)
VERKEHR

TCS erwartet Rekord-Autoverkehr in den Süden

URI

Militär-Lastwagen stürzt über 200 Meter in die Tiefe – beide Insassen sterben

LEICHTATHLETIK

SM Zürich, Resultate

Am Wiriehorn im Diemtigtal ist am Samstag ein Helikopter abgestürzt.
HELIKOPTERABSTURZ

Helikopter im Berner Oberland abgestürzt

ZUG

Arnold ist wieder in Topform

Zur klassischen Ansicht wechseln