Wirtschaft
Lade Login-Box.
17.02.2020 10:00

Kryptowährungen bei Jungen beliebt

  • Kryptowährungen bei Jüngeren beliebt (Archivbild)
    Kryptowährungen bei Jüngeren beliebt (Archivbild) | KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
SPAREN ⋅ Kryptowährungen als Investitionsgut werden bei Schweizer Sparern beliebter. Vor allem Junge wagen sich vermehrt an Bitcoin und Co.

Dies zeigt eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Intervista im Auftrag der Migros Bank durchgeführt hat. Dabei wurden 1500 Personen aus allen Landesteilen zu ihren Spargewohnheiten befragt.

Derzeit setzen 7 Prozent der Sparer zwischen 18 und 55 Jahren bei ihren Investitionen auf Kryptowährungen. Bei den jüngsten Befragten zwischen 18 und 29 Jahren gaben 13 Prozent an, dass Bitcoins und andere digitale Währungen künftig für sie noch wichtiger werden. Zudem wollen 7 Prozent der 30- bis 55-Jährigen auch künftig in Kryptowährungen investieren.

In der Gruppe der über 55-Jährigen teilten nur noch 0,5 Prozent diese Meinung. Aktuell besitzt in dieser Altersklasse nur einer von hundert Sparern Bitcoins oder verwandte Währungen.

Angst vor falschen Anlagen

Wie die Umfrage zeigt, sind jüngere Menschen dafür allgemein über alternative Geldanlagen schlecht informiert. So würden fast zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen ihr Geld auf dem Sparkonto lassen, obwohl dieses kaum Zinsen abwirft.

Über die Hälfte gaben als Grund dafür an, dass sie sich mit Finanzmarktanlagen nicht genug gut auskennen. 48 Prozent glauben, nicht genug Vermögen zu besitzen, um dieses anzulegen. Zudem fürchtet sich jeder dritte Befragte zwischen 18 und 29 Jahren davor, falsch zu investieren.

Jüngere sparen häufiger

Über zwei Drittel der Befragten im Alter zwischen 18 und 29 gab an, weniger als 1000 Franken im Monat zu sparen. Bei den 30- bis 55-Jährigen betrug dieser Anteil nur noch etwas mehr als die Hälfte, bei den Befragten ab 55 Jahren 61 Prozent.

Während die jüngere Generation also weniger hohe Beträge spart, legt sie dafür häufiger Geld auf die Seite. 92 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 93 Prozent der 30- bis 55-Jährigen gaben an, regelmässig Geld zu sparen. Von den älteren Befragten legen hingegen nur noch 80 Prozent öfters Geld zurück.

Reisen als Sparziel Nummer eins

Für die Altersvorsorge zu sparen ist jungen Menschen nicht besonders wichtig (8%), während sie bei den über 30-Jährigen bereits bei jeder vierten Person das vorrangige Sparziel ist.

Die jüngeren Befragten sparen mit Vorliebe für Reisen (18%), ein eigenes Haus oder eine Wohnung (16%). 12 Prozent wollen sich einfach ein Finanzpolster anlegen und jeder Zehnte spart, um sich ein Konsumgut zu kaufen. 62 Prozent der jungen Sparer haben dabei keine genaue Vorstellung, welchen Betrag sie auf die Seite legen. (sda/awp)

Meist gelesene Artikel

In den Niederlanden bleiben die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie laut Regierungschef Mark Rutte (rechts) in Kraft. (Archivbild)
CORONAVIRUS

Anti-Viruspolitik in Holland bleibt in Kraft

UNTERÄGERI/MENZINGEN

Polizei stellt über 1400 Hanfpflanzen sicher

1. APRIL

April-Scherze rund um das Coronavirus

Taiwan geht rigoros gegen 1.-April-Scherze im Zusammenhang mit dem Coronavirus vor. Im Bild eine Kunstinstallation mit Namen "Schlafender Bär" in Chiayi City im Westen Taiwans. (Archivbild)
CORONAVIRUS - 1. APRIL

Mehrere Länder verbieten Corona-Aprilscherze

Flickt seinem Nachfolger Donald Trump am Zeug: Barack Obama, ehemaliger US-Präsident. (Archivbild)
CORONAVIRUS - USA

Obama kritisiert Trumps Corona-Management

Krisen-Kommunikator in schweren Coronavirus-Zeiten: Daniel Koch.
CORONAVIRUS - SCHWEIZ

Stefan Kuster löst Daniel Koch im BAG ab

Die Arbeiten am Ceneri-Basistunnel stehen bis auf weiteres still.
CORONAVIRUS - SCHWEIZ

Keine Testfahrten im Ceneri-Basistunnel

Steht wegen des Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie in der Kritik: Frankreichs Premierminister Edouard Philippe.
CORONAVIRUS - FRANKREICH

Pandemie: Mediziner klagen gegen Regierung

Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 963 Fälle auf 17'139 gestiegen.
CORONAVIRUS - SCHWEIZ

Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 17'139

ZENTRALSCHWEIZ

SBB streichen die schnelle Verbindung von Luzern nach Zürich

Zur klassischen Ansicht wechseln