Wirtschaft
Lade Login-Box.
23.02.2021 11:54

Preise im Euro-Raum steigen wieder

  • Die Lebenshaltungskosten in der Eurozone haben Anfang Jahr erstmals nach vier Monaten wieder zugenommen. (Symbolbild)
    Die Lebenshaltungskosten in der Eurozone haben Anfang Jahr erstmals nach vier Monaten wieder zugenommen. (Symbolbild) | KEYSTONE/EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS
EUROZONE ⋅ Nach Monaten sinkender Preise sind im Euro-Raum die Lebenshaltungskosten zum Jahresstart erstmals wieder gestiegen.

Im Januar zogen die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 0,9 Prozent an, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte.

Hinter dem Anstieg stehen unter anderem die Energiepreise, die weniger stark sanken als in den Monaten zuvor. Zudem machte sich die Rücknahme der zeitweisen Mehrwertsteuersenkung in Deutschland bemerkbar. Im Dezember und in den drei Monaten zuvor waren die Lebenshaltungskosten noch um jeweils 0,3 Prozent gesunken.

Mit den neuen Inflationsdaten ist das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp unter zwei Prozent Inflation, was sie als optimal für die Wirtschaft erachtet, wieder etwas näher gerückt. Die Währungshüter verfehlen ihre Zielmarke bereits seit Frühjahr 2013. Zuletzt hatten die zweite Pandemie-Welle und erneute harte Lockdown-Massnahmen in den Euro-Ländern die Wirtschaftsaktivität und damit die Inflationsentwicklung gebremst.

Energie verbilligte sich im Januar um 4,2 Prozent. Noch im Dezember waren die Energiepreise um 6,9 Prozent gesunken. Die Preise für Industriegüter ohne Energie erhöhten sich dagegen um 1,5 Prozent, nachdem sie im Dezember um 0,5 Prozent zurückgegangen waren. Dienstleistungen verteuerten sich im Januar um 1,4 Prozent. (sda/awp/reu)

Meist gelesene Artikel

Finnland hat den Ausnahmezustand erklärt, um strengere Corona-Maßnahmen einführen zu können. Ministerpräsidentin Sanna Marin gab das bei einer Pressekonferenz bekannt. Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa
FINNLAND

Corona: Ausnahmezustand in Finnland

ARCHIV - Der britische Prinz Philip ist in ein  anderes Krankenhaus verlegt worden. Foto: Paul Edwards/The Sun/Press Association/dpa
GROSSBRITANNIEN

Prinz Philip in Herzzentrum verlegt

OBWALDEN

Promotion zog dicken Fisch an Land

ROTHENBURG LU

Was die Leute am ersten Tag in die Ikea treibt

Die Polizei stoppte in Schötz einen 29-jährigen Raser. (Symbolbild)
SCHÖTZ

Raser mit 152 Stundenkilometer in 80er-Zone

Oliver Hegi feierte den grössten Erfolg seiner Karriere mit EM-Gold am Reck
KUNSTTURNEN

Oliver Hegi tritt per sofort zurück

NIDWALDEN

In Nid- und Obwalden sind die Läden wieder offen – die ersten Kunden standen um 8.15 Uhr vor der Tür

US-Industrie wächst so kräftig wie seit drei Jahren nicht mehr. (Archiv)
KONJUNKTUR

US-Industrie wächst kräftig

GUMPISCH

Planung für Schutzgalerie auf Kurs

Der Agrarriese Fenaco baut sein Weingeschäft Divino aus. Dazu übernimmt er die traditionsreiche Ostschweizer Weinkellerei Rutishauser.
WEIN

Fenaco schluckt Weinkellerei Rutishauser

Zur klassischen Ansicht wechseln