Wirtschaft
Lade Login-Box.
27.05.2019 11:09

Stellenbesetzung bleibt schwierig

  • Wirtschaft schafft weitere Stellen - Besetzung bleibt schwierig (Archivbild)
    Wirtschaft schafft weitere Stellen - Besetzung bleibt schwierig (Archivbild) | KEYSTONE/PETER KLAUNZER
KONJUNKTUR ⋅ Die Schweizer Wirtschaft hat auch im Startquartal neue Jobs geschaffen. Viele Arbeitgeber haben gleichzeitig noch immer Mühe, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Insgesamt beschäftigte die Schweizer Wirtschaft im ersten Quartal 5,071 Millionen Personen. Das waren 66'000 mehr als im Vorjahreszeitraum und rund 3'000 mehr als im Schlussquartal 2018. Dies geht aus dem vierteljährlich veröffentlichten Beschäftigungsbarometer hervor, welches das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag publizierte.

Prozentual entspricht dies einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im sekundären Sektor (Industrie und Baugewerbe) waren es 1,5 Prozent und im tertiären Sektor (Dienstleistungen) 1,3 Prozent. In Vollzeitäquivalenten belief sich das Beschäftigungsvolumen auf 3,952 Millionen Stellen (+1,5%).

Unterschiede bei Dienstleistungen

Im sekundären Sektor hätten im Jahresvergleich die Industrie (+1,7%) und das Baugewerbe (+0,8%) zugelegt, betonte das BFS. Im Bereich der Dienstleistungen gab es hingegen unterschiedliche Entwicklungen: So nahm zum Beispiel die Zahl der Beschäftigen im Gesundheits- und Sozialwesen um 2,7 Prozent zu, im Handel hingegen um 0,8 Prozent ab.

Regional betrachtet zeigte die Entwicklung in allen Grossregionen nach oben, wobei Zürich (+1,8%) die Rangliste anführt und "Espace Mittelland" (+0,8%) das Schlusslicht bildet.

Ausblick stabil

Nur leicht nahm die Beschäftigung saisonbereinigt im Vergleich zum Vorquartal zu. Hier betrug der Anstieg 0,5 Prozent. Und die Aussichten sind stabil: Der Indikator der Beschäftigungsaussichten blieb mit 1,04 Punkten auf dem Niveau der letzten Quartale.

Werte von über 1 bedeuten, dass die befragten Firmen den Personalbestand im Schnitt beibehalten oder erhöhen wollen.

Schwierige Personalsuche

Die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung bleiben derweil bestehen, wie es weiter hiess. Unternehmen, die für knapp ein Drittel aller Jobs schweizweit stehen, haben demnach qualifizierte Arbeitnehmer nur schwer oder gar nicht gefunden. Dies war etwas mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der offenen Stellen nahm daher zu, und zwar gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,4 Prozent. Konkret waren im Startquartal gut 77'000 Jobs nicht besetzt. (sda/awp)

Meist gelesene Artikel

A2

Lastwagen kippt bei Altdorf um

Nach starken Regenfällen im Süden Österreichs kam es am Sonntag zu Überschwemmungen rund um den Faaker See.
ÖSTERREICH

Jahrhundertflut nach Regen in Österreich

Keine Durchfahrt: Wegen starken Schneefalls ist die Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Pontresina GR und Poschiavo GR am Sonntagmorgen gesperrt worden. (Archivbild)
SCHNEE

November-Schnee-Rekord in Samedan

EINSIEDELN/GISWIL

Schwingerkönigin Sonia Kälin wird Schauspielerin

Noch einmal auszählen: In den Kantonen Zürich, Bern, St. Gallen, Solothurn, Zug und Tessin werden heute neun Ständeratsmitglieder gewählt. (Archivbild)
WAHLEN 2019 - SR

Ständeratswahlen in sechs Kantonen

Tränengasschlacht vor der Hong Kong Polytechnic University (PolyU).
HONGKONG

Polizei droht mit Einsatz scharfer Munition

SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga gratuliert Hans Stöckli zur Wiederwahl in den Ständerat.
WAHLEN 2019 - BE SR

Sommaruga feiert mit Stöckli in Bern

Ein durch einen Buschbrand in Yeppoon im australischen Bundesstaat Queensland zerstörtes Haus.
AUSTRALIEN

Feuer zerstört über 350 Häuser in Australien

Wegen eines Defekts an einer Fahrleitung blieb ein Eurocity-Zug am Sonntagabend in Sihlbrugg ZH stecken. (Symbolbild)
ZUGVERKEHR

600 Zug-Passagiere in Sihlbrugg ZH evakuiert

Der Direktor des Lucerne Festival, Michael Haefliger, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert. (Archivbild)
FESTIVAL

Mobbing-Vorwürfe am Lucerne Festival

Zur klassischen Ansicht wechseln