Wirtschaft
Lade Login-Box.
12.02.2019 15:14

Tui will Brexit-Lösung für seine Airlines

  • Der Reisekonzern Tui hofft wegen des bevorstehenden Brexits auf eine Regelung der Flugrechte in letzter Minute. Andernfalls muss er um den Betrieb seiner Airlines Tui Airways und Tuifly fürchten. (Archiv)
    Der Reisekonzern Tui hofft wegen des bevorstehenden Brexits auf eine Regelung der Flugrechte in letzter Minute. Andernfalls muss er um den Betrieb seiner Airlines Tui Airways und Tuifly fürchten. (Archiv) | KEYSTONE/AP/ALASTAIR GRANT
BREXIT ⋅ Der Reisekonzern Tui hofft angesichts des bevorstehenden Brexits auf eine Regelung der Flugrechte in letzter Minute. Für den Fall eines ungeregelten EU-Austritt Grossbritanniens setze er auf eine Sonderregelung, sagte Tui-Chef Fritz Joussen.

Dabei würden die Fluggesellschaften ihre Start- und Landerechte unabhängig von ihrer Eigentümerstruktur behalten, sagte der am Dienstag auf der Generalversammlung des Konzerns in Hannover. Gelinge das nicht, müsse Tui bei den eigenen Airlines in wenigen Wochen die Gesellschaftsstrukturen ändern, damit etwa Tuifly künftig mehrheitlich in EU-Eigentum sei.

Der Reisekonzern muss derzeit um den Betrieb seiner Fluggesellschaften wie Tuifly und Tui Airways fürchten, weil er sich nach einem ungeregelten Brexit nicht mehr mehrheitlich im Eigentum von Aktionären aus dem europäischen Wirtschaftsraum befinden würde. Dadurch dürften auch seine Tochtergesellschaften nicht mehr auf Strecken innerhalb der EU fliegen.

Heute erfülle Tui die Quote, sagte Joussen. "Doch 30 Prozent der Anteilseigner sind Briten, und die fallen zum 29. März aus der Betrachtung heraus." Weitere 25 Prozent der Aktien gehören dem Russen Alexej Mordaschow.

Auch andere Fluggesellschaften und der Reisekonzern Thomas Cook bereiten sich angesichts der unsicheren Rechtslage auf alle Eventualitäten vor. So befindet sich der zu Thomas Cook gehörende deutsche Ferienflieger Condor bisher mehrheitlich in britischer Hand. Der British-Airways-Mutterkonzern IAG muss um die Flugrechte seiner spanischen Töchter Iberia und Vueling fürchten. (sda/awp/dpa)

Meist gelesene Artikel

WIRTSCHAFT

Holzbetriebe bangen um Nachschub: Neue Holzbau AG schlägt Alarm

WIRTSCHAFT

Marc Lehmann wird neuer Direktor des Swiss Holiday Parks

STADT LUZERN

«Luisa» soll vor sexuellen Übergriffen schützen

Am Heiratsantrag von Sven Epiney während der Live-TV-Tanzshow "Darf ich bitten?" gibt es laut dem Ombudsmann nichts zu beanstanden. (Archivbild)
MEDIEN

Ombudsmann verteidigt Epineys Heiratsantrag

ERSTFELD

Uri hat 32 neue Atemschutz-Grenadiere

URI

Erste Surfstunde endet mit Paraplegie - Neustart mit Studium

LUNGERN

Glück im Unglück bei Autobrand am Brünig

BUOCHS

Deutscher zerlegt 30 Meter Leitplanke

Erhält 326 Millionen Dollar auf sein Konto überwiesen: Der US-Lottogewinner Manuel Franco aus dem Bundesstaat Wisconsin.
LOTTO-GEWINN

24-Jähriger knackt 768-Millionen-Jackpot

Wurde nur 76 Jahre alt: Die deutsche Schauspielerin Hannelore Elsner ist am Ostersonntag überraschend gestorben. (Archivbild)
TODESFALL

Schauspielerin Hannelore Elsner gestorben

Zur klassischen Ansicht wechseln