Luzern
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08.11.2019 08:51

Folgenschwerer Unfall im Kirchenwaldtunnel

  • Das Auto des 75-jährigen Fahrers – ein Wrack. (Bild: Kantonspolizei Nidwalden)
NIDWALDEN ⋅ Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 führte zum Verkehrschaos rund um Luzern. Ein Autofahrer ist zwischen Hergiswil und Stansstad frontal in eine Nischenwand gefahren und hat sich dabei lebensbedrohlich verletzt. Der Kirchenwaldtunnel in Richtung Süden musste nach der Kollision für längere Zeit gesperrt werden.

(stp) Am Donnerstagabend kam es im Grossraum Luzern zu einem massiven Verkehrschaos. Die Verkehrsteilnehmer brauchten viel Geduld. Zeitweise ging nämlich gar nichts mehr auf den Zentralschweizer Strassen.

Nun ist der Grund dafür klar: Wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden hervorgeht, kam ein 75-jähriger Autofahrer aus bisher unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und kollidierte im Kirchenwaldtunnel zwischen Hergiswil und Stansstad frontal mit der Stirnwand der ersten Nische. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wo es schliesslich auf dem Überholstreifen zum Stillstand kam. Der Lenker verletzte sich bei der Kollision lebensbedrohlich und musste vom Rettungsdienst und der Stützpunktfeuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Rettungsdienst brachte den Verunfallten anschliessend in einen Spital.

Die Kantonspolizei Nidwalden klärt derzeit die genaue Unfallursache in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft ab. Die Autobahn A2 in Richtung Süden musste für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten während mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Die Behörden leiteten entsprechend den Verkehr in Richtung Süden in Hergiswil über die Hauptstrasse um. Daraus resultierten massive Verkehrsprobleme in Hergiswil und der Agglomeration Luzern.

Für die Ereignisbewältigung standen nebst der Kantonspolizei Nidwalden, der Rettungsdienst, die Stützpunktfeuerwehr Stans, die Feuerwehr Hergiswil, die Nationalstrassenbetriebsgesellschaft «zentras» und ein Abschleppunternehmen im Einsatz.

Folgt mehr.

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