Luzern
Lade Login-Box.
18.05.2019 15:51

Bereits mehr als 640'000 Franken für kranke Valeria

  • Die Crowdfunding-Kampagne der Familie Schenkel läuft erfolgreich. (Bild: Pius Amrein, Horw, 25. April 2019)
LUZERN ⋅ Um ein neues Medikament zur Behebung von Valerias Gendefekt zu entwickeln, sammelt Familie Schenkel aus Horw 900'000 Franken via Crowdfunding. Ein voller Erfolg - das zeigt sich bereits nach einem Tag: Mehr als 640'000 Franken wurden schon gespendet.

Chiara Stäheli

Die einjährige Valeria Schenkel aus Horw hat einen extrem seltenen, nicht vererbbaren Defekt auf dem Gen namens KCNT1 – weltweit sind nur etwa 100 Personen davon betroffen. Um den Gendefekt zu beheben, arbeiten Forscher der Yale University in den USA an einem Medikament, dass Valeria helfen soll.

Doch damit Valeria davon Gebrauch machen kann, muss zuerst die Finanzierung gesichert sein: Rund 1,8 Millionen Franken kostet die Entwicklung des neuen Medikaments.

Die Hälfte dieses Betrages hat Familie Schenkel bereits zusammen - dank Ersparnissen, Verwandten, Freunden und Spendern. Um die restlichen 900'000 Franken zu sammeln, haben Freunde der Familie nun die Kampagne «Rette Valeria» ins Leben gerufen.

Seit dem Start der Kampagne am Freitag sind bereits mehr als 640'000 Franken gespendet worden - dies von rund 8'000 verschiedenen Personen.

Hinweis: Alle Infos zur Kampagne «Rette Valeria», zu den Konzerten, Aktionen und Spendemöglichkeiten finden Sie auf www.rette-valeria.ch.

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

OBERÄGERI

Pro Tag entfernt eine Firma bis zu zwölf Wespennester

SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher fordert einen stärkeren Inländervorrang in der Schweiz. (Archivbild)
PERSONENFREIZÜGIGKEIT

Mangelndes Verständnis ausländischer Chefs

LUZERN

«Schnee von gestern»: Wer hat da eigentlich wem applaudiert?

Italiens Regierungschef Guiseppe Conte (rechts) und Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri kündigten am Freitagabend an, dass die Anti-Corona-Massnahmen bis 7. September verlängert werden.
ITALIEN

Corona-Massnahmen in Italien verlängert

Der Gletschersee oberhalb der Lenk im Berner Oberland läuft seit Freitagmorgen aus.
GLETSCHERSEE

Keine Schäden bei Ausfluss Gletschersee

LUZERN

Heitere-Chef Christoph Bill: «Wir verlieren 90 Prozent Umsatz»

LUZERN

Mall of Switzerland: Nach nur 1,5 Jahren verlässt der Chef das Einkaufszentrum – die Neue heisst Jessica Janssen

Passanten überqueren eine Straße in dem Stadtbezirk Shibuya. Japans Hauptstadt bestätigte am 31. Juli einen Zuwachs an mehr als 400 Corona-Neuinfektionen. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa
JAPAN

Japan verzeichnet Höchstwert an neuen Coronainfektionen

Auf Stefan Küng wartet am Samstag mit Mailand - Sanremo eine Hitzeschlacht über 299 km
RAD

Stefan Küng: "Wie in einem Backofen"

ARCHIV - US-Präsident Donald Trumps Herausforderer Joe Biden bekommt im Wahlkampf nach Erkenntnissen von US-Geheimdiensten gezielt Gegenwind aus Russland. Foto: Paul Sancya/AP/dpa
CHINA

US-Geheimdienste: Russland arbeitet gegen Wahlsieg Joe Bidens

Zur klassischen Ansicht wechseln