Luzern
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17.09.2021 20:45

«Wem gehört die Stadt?»: Kundgebung linker Gruppierungen in der Stadt Luzern

  • «Mir gehört die Stadt nicht, aber ich will sie mitgestalten dürfen», sagte ein Redner vor dem Umzug. (Bild: Linda Leuenberger (Luzern, 17. September 2021))
  • Die Demonstrantinnen und Demonstranten fordern mehr Freiräume in der Stadt Luzern. (Bild: Linda Leuenberger (Luzern, 17. September 2021))
LUZERN ⋅ Am Freitagabend forderten linke Kollektive im Rahmen einer Demonstration von der Stadt Luzern, unkonventionellen Lebensstilen mehr Platz zu bieten.

Am Freitagabend marschierten laut Polizeiangaben rund 70 Mitglieder verschiedener linker Kollektive wie von Resolut, der Autonomen Schule Luzern, des Räzel, des Feministischen Streiks oder dem Eichwäldli mit weiteren Interessierten unter lauter Rapmusik durch Luzern. Vom Löwenplatz her kommend war die Gruppe via Schwanenplatz und Bundesplatz zum Eichwäldli unterwegs.

Die Kundgebung verursachte zumindest vorübergehend ein Chaos: Die Fahrspuren vom Schwanenplatz in Richtung Bahnhof mussten von der Polizei gesperrt werden, während sich die Demonstrantinnen und Demonstranten im Schneckentempo über die Seebrücke bewegten. Entsprechend bildeten sich längere Rückstaus, auch die Busse waren blockiert.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten fordern mehr «Freiräume» in der Stadt. Also mehr Raum, um sich selbstorganisiert entfalten zu können. Sie wollen laut eines Redners die Stadt mitgestalten. Ihr Appell an die Behörden: Mehr Offenheit für unkonventionelle Lebensweisen und alternative Ideen, weniger Bürokratie.

Die Demonstration wurde von der Stadt Luzern bewilligt und von der Luzerner Polizei begleitet. (lil/cgl)

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