Nidwalden
22.06.2018 16:06

Nidwaldner gründen Verein Religionen

  • Singend wurde der Verein Religionen im Dialog gegründet. (Bild: PD)
Eine Plattform für besseres Verständnis und gemeinsames Unterwegssein: Der neue Verein Religionen im Dialog ist das neue Dach der Nidwaldner Woche der Religionen.

Im zehnten Jahr der Woche der Religionen Nidwalden wird die bisher lose Organisation von freiwillig wirkenden Nidwaldnerinnen und Nidwaldnern unter das Dach des Vereins Religionen im Dialog gestellt. Das bestehende Organisationskomitee, das jeweils im November die schweizweit bekannte Woche der Religionen auch in Nidwalden durchführt, stand Anfang Juni im Oeki Stansstad Patin und Pate für die Vereinsgründung.

Die Gründungsmitglieder wählten Anwalt Bruno Poli zum Präsidenten, Theologe Pius Blättler zum Vizepräsidenten und Sekretär sowie Finanzspezialistin Nicole Rüger zum Vorstandsmitglied mit Ressort Finanzen. Der Nidwaldner Landrat Andreas Gander-Brem und die Stanser Gemeinderätin Sarah Odermatt wurden als Revisoren gewählt. Der neu gewählte Vorstand setzte per sofort das Ressort Woche der Religionen Nidwalden ein, das sich eigenständig organisiert und vom 5. bis 10. November drei Veranstaltungen zum Thema «Göttliche Töne» durchführen wird. Der Verein ist zudem offen für neue regionale Kooperationen aller Religionen, die den gleichen oder ähnlichen Zweck verfolgen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Unterstützt von der Kirche

Viele der rund 30 der Einladung gefolgten Interessierten wurden zusammen mit dem Team der Woche der Religionen Nidwalden sogleich Gründungsmitglieder. Natürliche Personen bezahlen 20 Franken pro Jahr, juristische Personen wie Firmen oder Institutionen 50 Franken pro Jahr. Zudem konnten im Vorfeld der Gründungsversammlung Leistungsvereinbarungen mit der Katholischen Landeskirche Nidwalden und der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden auf den Weg gebracht werden.

Diese hatten in den vergangenen zehn Jahren die Woche der Religionen Nidwalden immer mit einer Defizitgarantie unterstützt. Nun sollen fixe jährliche Beiträge folgen, damit der neue Verein dem operativen Ressort eine solide Basis zur Planung der Woche der Religionen Nidwalden bieten kann.

Die Woche entsprang vor über zehn Jahren einer Idee und Arbeit von Esther Hug zu «Weltreligionen im Dialog». Die heutige Vizepräsidentin der Evangelisch-Reformierten Kirche Nidwalden ist eine der treibenden Kräfte im Team, das sich zusammensetzt aus Christian Schweizer, Sekretär Verein Kapuzinerkirche Stans, Markus Elsener, Jugendseelsorger und Gemeinderat Stans, Silke Petermann-von Grünigen, Pfarrerin, Dominik Flüeler, Pfarrer, Thomas Vaszary, Journalist, Daniela Bühlmann, Religionspädagogin, Anette Lippeck, Psychologin, und Pius Blättler, Theologe.

Musikalischer Dialog der speziellen Art

Anfang November 2018 will das Team mit «Göttliche Töne» einen musikalischen Dialog der speziellen Art in Gang bringen. «Ein grosser Publikumsanlass wird an der ersten Generalversammlung des neuen Vereins vom 15. Mai 2019 den Dialog zwischen den Religionen und den darin verbundenen Menschen weiterführen», wird Vereinspräsident Bruno Poli in der Mitteilung zitiert. (pd/red)

Nidwaldner Woche der Religionen mit «Göttliche Töne» vom 5. bis 10. November. Weitere Informationen

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

Bei einer Frontalkollision eines zivilen Polizeifahrzeugs mit einem Personenwagen in Allschwil BL sind vier Menschen verletzt worden.
VERKEHRSUNFALL

Frontalkollision fordert vier Verletzte

ZUG

Alkoholisierter Autolenker fährt Frontal in Mauer beim Bahnhof Steinhausen

Der mutmassliche Täter war auf der Gotthard-Raststätte am Werk.
SCHATTDORF/BRUNNEN

Polizei schnappt Autoknacker

Liselotte Pulver kommt zur 70. Verleihung des Medienpreises Bambi in das Stage Theater in Berlin.
AUSZEICHNUNG

Liselotte Pulver erhält Bambi für Lebenswerk

Mit Ausnahme der Zentralbahn fahren am Wochenende wegen Bauarbeiten keine Züge von und nach Luzern. Im Einsatz stehen zahlreiche Ersatzbusse.
BAHNVERKEHR

Trotz Bahnhofsperrung: Passagiere kommen reibungslos nach Luzern

Häufiger in den Schlagzeilen als die anderen Bundesratsanwärter: Die Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd. (Archivbild)
BUNDESRATSWAHLEN

Amherd machte sich nicht nur Freunde

Armeechef Philippe Rebord räumt Fehler im Umgang mit Spesengeldern ein und will einen Kulturwandel auslösen.
ARMEE

Armeechef räumt Fehler ein

Die Zürcher Kantonspolizei hat einen mutmasslichen Drogendealer verhaftet und dabei über 30 Kilogramm Betäubungsmittel sowie Bargeld sichergestellt.
DROGEN

Polizei verhaftet Drogendealer

ZUG

«Eine solche Drohung ist höchst unverständlich»

LUZERN

Sursee: Verurteilung eines Treuhänders sorgt für Aufsehen

Zur klassischen Ansicht wechseln