Obwalden
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10.06.2021 17:59

Das Angebot soll gleich bleiben: Deshalb  benötigt die Pro Senectute weitere Beiträge

  • Von hinten links im Uhrzeigersinn: Theddy Frener-Bachmann (abtretender Stiftungsrat), Theo Gasser-Kaufmann (wiedergewählter Stiftungsrat), Franz Enderli (Präsident Stiftungsrat), Monika Bucher-von Wyl (zurücktretende Ortsvertreterin) und Daniel Diem (Geschäftsleiter). Es fehlt: Heidi Brücker (neu Stiftungsrat). (Bild: PD)
OBWALDEN ⋅ Die Pro Senectute Obwalden steckt mitten in Verhandlungen mit Kanton und Gemeinden wegen eines Rückgangs von Bundesbeiträgen. Um sämtliche Dienstleistungen sicherstellen zu können, ist die Stiftung auf zusätzliche Gelder angewiesen.

Markus Villiger

Seit 1927 ist die Pro Senectute Obwalden im Kanton Obwalden aktiv. Der seinerzeitige Verein wurde vor 20 Jahren in eine Stiftung überführt und entfaltet zum Wohl der älteren Menschen in Obwalden eine rege Tätigkeit. Seit über 15 Jahren hat die Stiftung zudem eine Leistungsvereinbarung mit dem Kanton und den sieben Gemeinden. Wie an der Stiftungsversammlung am Mittwochabend zu entnehmen war, muss sich die Stiftung nun mit einem Rückgang von Bundesbeiträgen beschäftigen. Geschäftsleiter Daniel Diem erklärte: «Da die Bundesbeiträge laufend zurückgehen, mussten wir mit ihnen in neue Verhandlungen treten. Mit unserem Kursangebot, der Präventionsarbeit und der Beratung sind wir im Kanton Obwalden die Fachstelle zum Thema Alter.»

Die bisherigen Verhandlungen hätten jedoch noch nicht zum gewünschten Ergebnis geführt, wie Diem ausführte. «Über die wichtigen Zusagen für die Präventionsarbeit und die Erhöhung bei der Sozialarbeit sind wir dankbar. Bei den übrigen Beiträgen sind die Gemeinden und der Kanton unterschiedlicher Fassung. Diese sind für uns aber entscheidend, um längerfristig sämtliche Dienstleistungen sicherzustellen», sagt der Geschäftsleiter.

Die bisherige Leistungsvereinbarung beinhaltet 80000 Franken seitens des Kantons und der Gemeinden. Das Gesuch um eine Erweiterung des Leistungsauftrags betrifft die erweiterte Sozialarbeit, die Prävention und Koordination der Altersarbeit. Dabei geht es um einen zusätzlichen Beitrag von 73000 Franken, wie der Geschäftsleiter ausführte. Stiftungsratspräsident Franz Enderli erwähnte, auch nach der Absage des Regierungsrats und der noch offenen Antwort der Gemeinden, «bleiben wir im Gespräch und hoffen auf eine gute Lösung».

Einstimmig wurde die Jahresrechnung 2020 genehmigt. Sie schliesst mit einem Verlust von rund 16300 Franken ab. Seitens des Kantons und der Gemeinden flossen im vergangenen Jahr 118945 Franken in die Erfolgsrechnung ein. Das Organisationskapital (sprich Eigenkapital) beträgt 476108 Franken.

Heidi Brücker folgt auf Theddy Frener

Für den nach acht Jahren zurücktretenden Vizepräsidenten Theddy Frener, Sachseln, wurde neu Heidi Brücker, Giswil, in den Stiftungsrat gewählt. Wiedergewählt wurde der Alpnacher Theo Gasser. Mit Dankesworten wurde zudem Monika Bucher-von Wyl als Ortsvertreterin von Sarnen nach 20 Jahren offiziell verabschiedet.

Bei der Fachstelle rund um das Älterwerden übergab im letzten Jahr Miriam Schriber nach elf Jahren das Ruder an Heidi Odermatt und Matteo Rossier, die sich eine Vollzeitstelle teilen. Sie gaben anlässlich der Versammlung einen Einblick in ihre Tätigkeiten.

Daniel Diem informierte zudem, dass das Kursprogramm die Zielgruppen besser erreichen und der Online-Kanal gestärkt werden soll. So soll das Kursprogramm mit lokalen Geschichten spannender gestaltet werden. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern seien zwei Projekte in der Gemeinwesenarbeit zusammen mit den Gemeinden Sarnen und Kerns lanciert worden. Die Arbeit soll als Grundlage für die Alterspolitik dienen.

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