Zug
28.12.2017 14:12

Falsche Polizisten versuchen per Telefon Geld zu erschwindeln

ZUG / SCHWYZ ⋅ Am Donnerstag sind bei der Zuger Polizei und der Kantonspolizei Schwyz rund ein Dutzend Meldungen über versuchten Telefonbetrug eingegangen. Die Betrüger operierten mit technisch manipulierten Rufnummern.

Am Donnerstagmorgen haben die Zuger Polizei und die Kantonspolizei Schwyz Meldungen über versuchten Telefonbetrug erhalten. Beim versuchten Betrug haben sich die unbekannten Anrufer als Polizist ausgegeben und gesagt gemäss polizeilichen Erkenntnissen sei das Vermögen der Angerufenen in Gefahr. Die Anrufer hätten dann angeboten, das Vermögen vorübergehend sicher aufzubewahren, informieren die Kantonspolizei Schwyz und die Zuger Polizei.

Auf dem Gerät der Angerufenen erschienen die Telefonnummer 041 728 41 14 oder bei einigen die Ziffern 117. Dabei handelt es sich um technisch manipulierte Rufnummern. Dieses Vorgehen wird als «Spoofing» bezeichnet, was so viel wie «Verschleierung» oder «Vortäuschung» bedeutet.

Die Polizei bittet darum, bei unbekannten Anrufern skeptisch zu bleiben und verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei unter der Notrufnummer 117 zu melden. Die beiden Polizeikorps raten, misstrauisch zu sein, wenn ein Polizist am Telefon hochdeutsch spreche. Zudem verlange die Polizei nie grössere Bargeldsummen. Die Identität eines Polizisten könne über die Notrufnummer 117 überprüft werden. Zudem sollten am Telefon nie persönliche Daten oder Passwörter bekannt gegeben werden. Auch sollten Wertsachen nie an Unbekannte übergeben werden.Die Betrugsmasche wird seit einigen Wochen auch in anderen Kantonen angewandt.

pd/spe/sda

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