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23.04.2019 18:11

Asiatische Gerichte aller Art

  • Serene Chan und Siow Kee Min betreiben neu das Restaurant an der Langgasse 4. (Bild: Stefan Kaiser, Baar, 18. April 2019)
BAAR ⋅ Ein malaysisches Paar bekocht die Gäste seit kurzem mit asiatischer Fusionsküche an der Langgasse 4. Nach Startschwierigkeiten scheint es nun aufwärtszugehen.

Vanessa Varisco

Im Restaurant an der Langgasse 4 werden die Besucher von zwei neuen Gesichtern begrüsst: Vor kurzem eröffnete ein malaysisches Paar dort das «My oriental Cuisine». «Wir sind ein kleiner Familienbetrieb und haben uns spezialisiert auf asiatische Fusionsküche», erklärt Serene Chan, welche gemeinsam mit ihrem Mann Siow Kee Min das Restaurant führt. Weiter sind ein Kellner und ein Koch angestellt.

Ein Blick auf die Karte verrät, dass chinesische, thailändische und japanische Menus angeboten werden. «Auch malaysische Küche können die Gäste bei uns ausprobieren», so Serene Chan. Am Herd steht Siow Kee Min, welcher seit nunmehr zehn Jahren in der Schweiz kocht. «Er hat also viel Erfahrung», findet Serene Chan und lächelt.

Ein eigenes Restaurant zu führen, ist allerdings eine Premiere für die beiden. Serene Chan hat davor beim Juwelier Bucherer gearbeitet. Auf das Restaurant in Baar seien sie schliesslich durch einen ehemaligen Arbeitgeber von Siow Kee Min gestossen. «Da haben wir die Chance beim Schopf gepackt», erklärt die Gastgeberin, welche seit sieben Jahren in der Schweiz lebt und zurzeit in Rotkreuz wohnt. Obwohl sie vorher in der Schmuck- und Uhrenbranche tätig war, ist sie vertraut mit der Gastronomie. So hat sie nämlich die Hotelfachschule abgeschlossen. Bei einem Intern­ship lernte sie dann ihren Mann kennen.

Sich im Dorf bekanntmachen

Ein eigenes Restaurant zu führen, sei dann doch noch einmal etwas anders, überlegt die Gastgeberin. «Teilweise ist es herausfordernd», führt sie aus. Als das Restaurant im Dezember seine Türen öffnete, war die Kundschaft noch eher bescheiden. «Da wir in Rotkeuz wohnen, haben wir in Baar kein Netzwerk», betont Serene Chan.

Dass das Restaurant bis 2017 fast zwei Jahre lang leergestanden habe, führe ausserdem dazu, dass viele Leute gar nicht wissen, dass im kleinen, aber liebevoll eingerichteten Lokal wieder asiatische Küche serviert werde. Inzwischen läuft der Betrieb besser. «Aber wir müssen sicher noch mehr Kunden gewinnen», sagte Serene Chan und ist zuversichtlich, dass das in Zukunft klappen wird.

Positive Rückmeldungen

Denn von denjenigen, die das Lokal besucht haben, hätte sie sehr positive Rückmeldungen erhalten. «Die Leute schätzen es, dass sie asiatische Gerichte aus verschiedenen Regionen bekommen und nicht nur etwa chinesische oder nur japanische», weiss Serene Chan. Besonders im Sommer, hofft sie, werden mehr Gäste den Weg in «My oriental Cuisine» finden. «Ein kleiner Nachteil besteht natürlich darin, dass wir keine Terrasse haben, auf der die Gäste an den warmen Sommerabenden Platz nehmen könnten.»

Das Restaurant an der Langgasse 4 hat in den letzten Jahren den Besitzer mehrmals gewechselt. Während es vor einiger Zeit unter dem Namen Imperial Thai lief, schliesslich zwei Jahre lang leer stand, wechselte es den Betreiber 2017 und wurde umfassend renoviert. Dann wurden dort Asian Tapas serviert. Nun versucht das malaysische Paar sein Glück. «Und wir hoffen, lange bleiben zu können und Wurzeln zu schlagen», resümiert Serene Chan.

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