Eishockey NLA
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08.03.2019 10:22

Die Viertelfinal-Serien in der Übersicht

  • Kann Genève-Servette dem Qualifikationssieger Bern in den Playoffs ein Bein stellen (im Bild Servettes Jonathan Mercier gegen Berns André Heim)? Die Antwort gibt es ab Samstag, wenn die Viertelfinals beginnen
    Kann Genève-Servette dem Qualifikationssieger Bern in den Playoffs ein Bein stellen (im Bild Servettes Jonathan Mercier gegen Berns André Heim)? Die Antwort gibt es ab Samstag, wenn die Viertelfinals beginnen | KEYSTONE/DANIEL TEUSCHER
NATIONAL LEAGUE ⋅ Am Samstag startet mit den Playoffs die entscheidende Phase im Kampf um den Meistertitel im Schweizer Eishockey. Eine Übersicht und die wichtigsten Fakten zu den Viertelfinal-Serien.

Bern (1.) - Genève-Servette (8.)

Bern und Genève-Servette spielten bereits in der vergangenen Saison im Viertelfinal gegeneinander. Es war das sechste Aufeinandertreffen der beiden Teams in den Playoffs und zum sechsten Mal setzte sich der SCB durch - mit 4:1 Siegen. Auch diesmal ist die Favoritenrolle klar verteilt, alles andere als ein Weiterkommen der Berner wäre eine Sensation. Die totgesagten Genfer bewiesen allerdings viel Moral. Mit drei Siegen zum Abschluss der Qualifikation - am Montag stürzten sie Schweizer Meister ZSC Lions mit einem 3:2-Heimsieg ins Elend - schafften sie überraschend doch noch den Einzug in die Playoffs. Nur wenn sie diesen Schwung mitnehmen können, liegt etwas drin.

Resultate in der Qualifikation: 1:3 (a), 7:0 (h), 5:4 n.V. (a), 4:3 (h); 3:1 Siege (8:4 Punkte). - Bisherige Playoff-Duelle: 2003 (Viertelfinal) 4:2. 2004 (Halbfinal) 4:1. 2007 (Viertelfinal) 4:1. 2010 (Final) 4:3. 2013 (Viertelfinal) 4:3. 2017 (Viertelfinal) 4:1.

Zug (2.) - Lugano (7.)

Beide Teams haben in der Regular Season je drei Direktduelle für sich entschieden - Zug die ersten drei und Lugano die letzten drei. Insofern kündigt sich eine spannende Serie an. Bezüglich Form liegen die Vorteile auf Seiten der Tessiner, die sechs der letzten acht Spiele gewonnen haben. Auch die Playoff-Statistik spricht für die Luganesi, die in vier von fünf Vergleichen die Oberhand behielten. Vor drei Jahren bezwangen sie Zug im Viertelfinal gar mit 4:0 Siegen.

Resultate in der Qualifikation: 6:5 (h), 1:0 (a), 4:0 (h), 3:4 (h), 0:3 (a), 3:5 (a); 3:3 Siege (9:9 Punkte). - Bisherige Playoff-Duelle: 1993 (Viertelfinal) 1:4. 1999 (Halbfinal) 1:4. 2002 (Viertelfinal) 2:4. 2013 (Viertelfinal) 4:3. 2016 (Viertelfinal) 0:4.

Lausanne (3.) - SCL Tigers (6.)

In diesem Duell wird es eine Premiere geben. Beide Teams erreichten in den Playoffs der National League (früher NLA) noch nie den Halbfinal. Die SCL Tigers sind gar noch sieglos, verloren sie doch bei der bisher einzigen Teilnahme im Jahr 2011 mit 0:4 Siegen gegen Bern. Auch damals hatten die Emmentaler die Qualifikation im 6. Rang abgeschlossen. Diesmal scheinen sie aber deutlich gefestigter. Das aufstrebende Lausanne steht zum vierten Mal in den letzten sechs Jahren in den Playoffs. 2014 und 2015 scheiterten die Waadtländer unter der Führung des heutigen Langnauer Trainers Heinz Ehlers jeweils in der siebenten Partie am ZSC respektive Bern.

Resultate in der Qualifikation: 3:4 (a), 4:2 (h), 4:0 (h), 4:3 (a); 3:1 Siege (9:3 Punkte). - Bisherige Playoff-Duelle: keine.

Biel (4.) - Ambri-Piotta (5.)

Auch Biel und Ambri-Piotta treffen zum ersten Mal in den Playoffs aufeinander. Nimmt man die bisherigen Direktduelle in dieser Saison zum Massstab, ist es eine klare Angelegenheit. Die Seeländer bezwangen die Leventiner in sämtlichen vier Begegnungen, und dies mit einem Torverhältnis von 17:2. Doch wer hätte schon gedacht, dass sich Ambri-Piotta als Fünfter zum ersten Mal nach 2014 für die entscheidende Meisterschaftsphase qualifizieren würde? Vielleicht überrascht der Dorfklub erneut alle.

Resultate in der Qualifikation: 5:1 (a), 6:0 (h), 3:0 (h), 3:1 (a); 4:0 Siege (12:0 Punkte). - Bisherige Playoff-Duelle: keine. (sda)

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