Eishockey NLA
13.03.2018 23:15

Gottéron offensiv zu harmlos

  • Maxim Lapierre hat gut lachen: Der Tessiner erzielte in Fribourg zwei Tore für Lugano
    Maxim Lapierre hat gut lachen: Der Tessiner erzielte in Fribourg zwei Tore für Lugano | KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
FRIBOURG - LUGANO 2:5 ⋅ Lugano gelang gleich im ersten Auswärtsspiel das Break zur 2:0-Führung in der Serie. Beim 5:2 in Freiburg sind die Tessiner vor allem eines: effizienter.

Im Gegensatz zur 2:6-Schlappe am Samstag in Lugano agierte Fribourg-Gottéron über weite Strecken auf Augenhöhe mit den Tessinern. Die entscheidenden Details machten die Bianconeri aber besser - und vor allem in den entscheidenden Momenten. Zweimal war Reizfigur Maxim Lapierre die grosse Figur.

64 Sekunden vor Ende des ersten Drittels erhöhte der Kanadier auf 2:0 und 40 Sekunden vor der zweiten Pause sorgte wieder Lapierre für die erneute Zweitore-Führung Luganos. In der 47. Minute sorgte der kanadische Verteidiger Ryan Johnston mit seinem ersten Tor auf Schweizer Eis zum 4:1 für die Vorentscheidung.

Demgegenüber mühte sich Fribourg mit viel Engagement ab, ausser dem 1:2 durch Nathan Marchons Ablenker und dem 2:4 durch Michal Birner zehn Minuten vor Schluss schaute jedoch nichts Zählbares heraus. Während Lapierre, der eigentlich eher fürs Grobe zuständig ist, in diesen Playoffs auch als Skorer brilliert, ist die Offensivabteilung Gottérons - besonders auch der in der Qualifikation überragende Roman Cervenka - nahezu inexistent. In 120 Minuten gelangen bei nummerischem Gleichstand magere zwei Tore.

Ein Grund für die Ladehemmung ist der starke Elvis Merzlikins im Lugano-Tor, während sein Freiburger Antipode Barry Brust eine miserable Fangquote ausweist.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Lugano 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)

6336 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Progin/Wüst. - Tore: 5. Sannitz (Furrer) 0:1. 19. Lapierre (Hofmann, Lajunen) 0:2. 22. Marchon (Schilt) 1:2. 40. (39:20) Lapierre (Lajunen) 1:3. 47. Johnston (Lajunen, Cunti/Ausschluss Sprunger) 1:4. 50. Birner (Sprunger, Cervenka) 2:4. 59. Ulmer (Sannitz, Lapierre) 2:5 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Kienzle; Hofmann.

Fribourg-Gottéron: Brust; Maret, Schilt; Kienzle, Chavaillaz; Glauser, Stalder; Kühni; Sprunger, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Meunier, Tristan Vauclair; Rossi, Bykow, Mottet; Fritsche, Schmutz, Marchon; Rivera.

Lugano: Merzlikins; Johnston, Furrer; Sanguinetti, Ronchetti; Ulmer, Wellinger; Riva; Walker, Sannitz, Reuille; Lapierre, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Cunti, Romanenghi; Vedova, Morini, Bertaggia; Fontana.

Bemerkungen: Fribourg ohne Slater, Abplanalp, Rathgeb (alle verletzt) und Holös (krank), Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa, Julien Vauclair (alle verletzt), Etem und Klasen (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Johnston (48.). Fribourg von 58:26 bis 58:43 ohne Goalie. (sda)

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

OBWALDEN

Engelberg muss Gleitschirmlandeplatz verschieben

Die Kutsche stürzte einen Abhang hinab und landete mit den Rädern nach oben in einem Bachbett.
UNFALL

Verletzte bei Kutschenunfall in Tirol

In einem Koffer geschmuggelt: über sechs Kilo Fleisch von Krokodilen, Schuppentieren und Stachelschweinen. Das Bushmeat wurde am Flughafen Zürich sichergestellt.
SCHMUGGEL

Flughafen-Zoll beschlagnahmt Bushmeat

Wegen bellender Hunde sind sich am Donnerstag in Albligen Wanderer und Hundehalter in die Haare geraten. Der Streit forderte zwei Verletzte.
ANGRIFF

Handfester Streit

Auch Knaben haben für die Lancierung der Kampagne "#vollpersönlich - Stricken gegen das Vergessen" gestrickt.
ALZHEIMER

Demenz: Stricken gegen das Vergessen

GOTTHARDPASS

Töfffahrer verletzt sich bei Selbstunfall

NIDWALDEN

Vier Nidwaldner sammeln fünfmal so viel Geld wie geplant

Stan Wawrinka steht erst zum zweiten Mal in diesem Jahr im Halbfinal eines ATP-Turniers
ATP ST. PETERSBURG

Wawrinka in St. Petersburg im Halbfinal

ZUG

Stimmzettelpanne in Cham

Sie erhalten künftig maximal 20 Franken mehr AHV pro Monat: Rentnerpaar auf einer Parkbank am Bürkliplatz in Zürich.
SOZIALVERSICHERUNGEN

Maximal 20 Franken mehr AHV-Rente

Zur klassischen Ansicht wechseln