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17.04.2019 12:10

Patrick Emond wird neuer Servette-Trainer

  • Patrick Emond wird neuer Trainer bei Genève-Servette
    Patrick Emond wird neuer Trainer bei Genève-Servette | KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
NATIONAL LEAGUE ⋅ Der bisherige Elite-Junioren-Trainer Patrick Emond wird auf die kommende Saison hin neuer Headcoach beim National-League-Klub Genève-Servette.

Der 54-jährige Kanadier wird damit Nachfolger von Landsmann Chris McSorley (57), der als Sportdirektor im Klub verbleibt. Emond arbeitet bereits seit 2010 als Trainer der Elite-A-Junioren von Genève-Servette, die er 2018 zum Gewinn des Meistertitels führte.

Als Spieler war Emond zwischen 1995 und 1998 in der damaligen Nationalliga B für Genève-Servette aktiv. 1983 war Emond im NHL-Draft in der sechsten Runde von den Pittsburgh Penguins gezogen worden. Doch in der besten Liga der Welt spielte er nie. Und ein Profiteam coachte Emond auch noch nie.

Für den seit 2001 im Verein in diversen Funktionen bis zum Team-Mitbesitzer aktiven McSorley ist es der zweite erzwungene Rückzug vom Headcoach-Posten. Am 22. März 2017 hat McSorley das Traineramt ein erstes Mal abgeben müssen, nachdem er dieses 16 Jahre lang ausgeübt hatte. Ein Jahr später wurde er als Headcoach zurückgeholt.

Zuletzt hatte McSorley als Headcoach trotz argem Verletzungspech seines Teams mit einem imposanten Endspurt die Playoff-Qualifikation geschafft. Dann forderten die Genfer den Qualifikationssieger SC Bern in sechs Spielen immens. Das sechste und letzte Spiel der Serie (2:3 n.V. nach 118 Minuten) ging gar als das bislang längste Playoff-Spiel in die Annalen des Schweizer Eishockeys ein.

Dennoch zeichnete sich die Absetzung von McSorley bereits seit Wochen ab, da von der Klubführung aus noch während des Kampfes um die Playoff-Qualifikation entsprechende Signale in die Öffentlichkeit gesendet wurden. Präsident Laurent Strawson sagte, dass sich McSorley auch über persönliche Konsequenzen Gedanken machen müssen, falls er die Playoffs mit Genève-Servette verpasse. McSorley verfügt bei Genève-Servette laut Medienberichten noch einen Vertrag bis 2024. (sda)

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