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24.04.2019 07:36

San Jose Sharks in extremis weiter

  • Timo Meier (Nummer 28) und Teamkollege Tomas Hertl (48) bei der Aufholjagd der Sharks gegen die Vegas Golden Knights
    Timo Meier (Nummer 28) und Teamkollege Tomas Hertl (48) bei der Aufholjagd der Sharks gegen die Vegas Golden Knights | KEYSTONE/AP/JEFF CHIU
NHL ⋅ Die San Jose Sharks mit Timo Meier erreichen in der NHL nach einem 0:3-Rückstand mit einem 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights in extremis die Playoff-Viertelfinals.

Das Siegtor in diesem dramatisch verlaufenen Entscheidungsspiel erzielte Barclay Goodrow in der 79. Minute.

Die Kalifornier lagen gegen den Vorjahres-Finalisten zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch mit 0:3 zurück, ehe sie mit vier Powerplay-Toren innerhalb von 241 Sekunden das Blatt wendeten. Die Sharks hatten wegen eines Cross-Checks mit Verletungsfolge von Cody Eakin gegen San Joses Captain Joe Pavelski eine fünfminütige Überzahlgelegenheit erhalten, die sie resolut nutzten.

Doch das Team aus Las Vegas gab sich nicht geschlagen und erzwang 47 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch das 4:4 von Jonathan Marchessault die Verlängerung.

Timo Meier hatte davor das 4:3 der Gastgeber von Kevin Labanc vorbereitet. Es war der dritte Assist und vierte Skorerpunkt des dynamischen Appenzellers in den laufenden Playoffs. Labanc selbst bereitete die drei anderen Überzahltreffer der Sharks von Doppeltorschütze Logan Couture und dem Tschechen Tomas Hertl vor.

Meier trifft in den Viertelfinals mit den Sharks auf Colorado Avalanche, wo Meiers Schweizer Stürmerkollege Sven Andrighetto unter Vertrag steht. Das Team aus Denver hatte in der ersten Runde den Conference-Ersten Calgary Flames ausgeschaltet.

Stanley Cup zum 25. Mal in Folge an US-Team

Im zweiten Entscheidungsspiel in der Nacht auf Mittwoch setzten sich die Boston Bruins gegen die Toronto Maple Leafs 5:1 durch. Für die Bruins war es der dritte Sieg in Folge in einer Playoff-Serie gegen Toronto nach 2013 und 2018. Die Maple Leafs erlitten die sechste aufeinanderfolgende Auswärtsniederlage in einem Showdown, den zweiten in Folge in Boston.

Mit den Toronto Maple Leafs scheiterte das dritte und letzte kanadische Team, womit zum 25. Mal in Folge der Stanley Cup von einer Mannschaft aus den USA gewonnen wird. Als bisher letztes kanadisches Team hatten 1993 die Montreal Canadiens triumphiert.

Nächster Gegner von Torontos Bezwinger Boston sind die Columbus Blue Jackets mit dem Schweizer Verteidiger Dean Kukan, die in der ersten Runde mit ihrem Triumph gegen Qualifikationssieger Tampa Bay Lightning verblüfft hatten. (sda)

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