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23.04.2019 23:42

Neunter Meistertitel für den Lausanne UC

  • Grenzenloser und hochverdienter Jubel bei den Volleyballern von Lausanne UC
    Grenzenloser und hochverdienter Jubel bei den Volleyballern von Lausanne UC | KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
VOLLEYBALL ⋅ Die Volleyballer von Lausanne UC behalten auch im dritten Playoff-Finalspiel gegen Amriswil die Oberhand und realisieren mit einem hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg die erfolgreiche Titelverteidigung.

Für die Waadtländer ist es der neunte Schweizer Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Die Thurgauer liessen vor 1100 Zuschauern nichts unversucht, in dieser Finalserie doch noch die Wende zu schaffen. Sie besannen sich endlich auf ihre kämpferischen Qualitäten, und mit dem klaren Gewinn des ersten Satzes kehrte auch das Selbstvertrauen zurück. Dies half auch, den ärgerlichen Verlust des zweiten Satzes sowie das 22:25 im dritten Satz wegzustecken und noch ein Tiebreak zu erzwingen.

Aber eben - auf der Gegenseite stand ein Lausanne, das seinerseits stets an seine Chance glaubte und die Entscheidung unbedingt bereits in dieser dritten Partie herbeiführen wollte. Der Start missglückte den Waadtländern zwar, aber in der Folge steigerten sich ihre Schlüsselspieler um Topskorer Jonas Kvalen immer mehr. Zwar ging im vierten Satz der Faden zwischenzeitlich wieder verloren, in der Schlussphase des Tiebreaks agierten sie aber wieder wesentlich kaltblütiger als ihr Gegner. Und es war letztlich kein Zufall, dass die beiden entscheidenden Punkte zum 15:11 auf das Konto des Deutschen Björn Höhne gingen, dem wohl besten Akteur dieser Finalserie.

Steigerungslauf zum neunten Titel

Dabei hatten die Waadtländer einen durchzogenen Saisonstart mit bloss zwei Siegen aus den ersten fünf Partien verzeichnet. Sie scheiterten später im Cup-Viertelfinal überraschend mit einer 2:3-Heimniederlage an Näfels - dies notabene nur einen Tag nach einem 3:0-Auswärtserfolg bei den Glarnern. Doch diesem Fauxpas liess Lausanne eine veritable Erfolgsserie folgen, die bis und mit der erfolgreichen Titelverteidigung nicht weniger als 13 Siege umfasst.

Die Verpflichtung des Deutschen Björn Höhne oder von Passeur Sébastien Chevallier sind Zeugnis einer geschickten Transferpolitik der Waadtländer. Der grosse Antreiber des Teams ist aber weiterhin der Franzose Adrien Prével, der vor seinen beiden Triumphen mit dem LUC bereits mit Amriswil Meister geworden war. Ebenfalls schon seit zwei Jahren dabei sind der norwegische Topskorer Jonas Kvalen und der Puerto Ricaner Dennis Del Valle als Libero.

Sowie natürlich Headcoach Massimiliano Giaccardi, der sein Team während der drei Finalspiele nach einer dringlichen Knieoperation vom Rollstuhl aus oder an Krücken dirigieren musste. Der Italiener hat sich mit seinem zweiten Titelgewinn in Folge definitiv als würdiger Nachfolger des legendären Georges-André Carrel bestätigt. (sda)

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