Weltcup
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03.03.2019 10:20

Noé Roth springt in China aufs Podest

  • Noé Roth setzt seinen Aufstieg im Weltcup fort
    Noé Roth setzt seinen Aufstieg im Weltcup fort | KEYSTONE/EPA/TATYANA ZENKOVICH
SKI FREESTYLE ⋅ Skiakrobat Noé Roth weiss in seiner ersten vollen Weltcup-Saison zu überzeugen: Er sichert sich beim abschliessenden Einzel-Springen im Secret Garden Resort seinen zweiten Weltcup-Podestplatz.

Der erst 18-jährige Zuger sicherte sich beim abschliessenden Einzel-Springen im chinesischen Secret Garden Resort seinen zweiten Weltcup-Podestplatz. Einzig Vortagessieger Jiaxu Sun (123,90 Punkte) vermochte den ersten Sieg von Roth (123,01) auf höchster Stufe zu verhindern. Dritter wurde der weissrussische Olympiasieger von Sotschi Anton Kuschnir.

Der Aufstieg des Sohnes von Nationalcoach Michel Roth setzt sich damit ungebremst fort. Der Junioren-Weltmeister hatte bei den Freestyle-Weltmeisterschaften Anfang Februar mit Bronze im Einzelspringen und Gold im Teamwettkampf auf sich aufmerksam gemacht. Nach einem 3. Platz im Weltcup-Springen in Moskau folgte nun der nächste Podiumsplatz. Im Gesamtweltcup der Skiakrobaten, den der Chinese Xindi Wang vor Teamkollege Sun gewinnen konnte, belegt Roth den 6. Platz.

Roth zeigte auf dem Weg zu seinem zweiten Weltcup-Podium einen perfekt ausgeführten Full-Double Full-Full (Dreifachsalto mit fünf Schrauben). Solche Dreifachrotationen gehören auf Schnee erst seit den Olympischen Spielen im vergangenem Jahr in Pyeongchang zum Repertoire des aufstrebenden Springers. Dass Roth sie bereits jetzt mit solcher Konstanz ausführt, erstaunt selbst ihn: "Mein Ziel Anfang Saison war eine Top 10 Platzierung. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass es nun der 6. Platz im Gesamtweltcup wird", so der Schweizer Youngster.

Ein weiteres Topergebnis verpasste die Schweiz im Teamwettkampf aufgrund einer leichten Verletzung von Carol Bouvard. Die einzige Schweizerin, die derzeit im Weltcup zum Einsatz kommt, war im Einzelwettkampf auf ihre Schulter gestürzt. Die eingeschränkte Beweglichkeit Bouvards führte dazu, dass das Schweizer Team im anschliessenden Teamwettkampf, bei dem die Chinesen einen Dreifachsieg feierten, nicht antreten konnte. (sda)

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