Ski alpin
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25.05.2022 19:50

WM 2027, Vergabe

SKI ALPIN ⋅ Zwei Jahre nach der gescheiterten WM-Kandidatur ist Crans-Montana diesmal erfolgreich: Die alpinen Ski-Titelkämpfe finden 2027 zum zweiten Mal auf dem Walliser Hochplateau statt - exakt 40 Jahre nach den Schweizer Festspielen von 1987.

Zwei Jahre nach der gescheiterten WM-Kandidatur ist Crans-Montana diesmal erfolgreich: Die alpinen Ski-Titelkämpfe finden 2027 zum zweiten Mal auf dem Walliser Hochplateau statt - exakt 40 Jahre nach den Schweizer Festspielen von 1987.

Im ersten Versuch war Crans-Montana 2020 noch an Saalbach-Hinterglemm gescheitert. Diesmal setzte sich die Schweizer Kandidatur bei der Vergabe in Mailand deutlich im ersten Wahlgang mit 11 Stimmen durch - vor dem in Andorra gelegenen Soldeu, dem norwegischen Narvik (beide je 3 Stimmen) und Garmisch-Partenkirchen (1 Stimme).

"Die Weltmeisterschaften 2027 zu erhalten, ist die Belohnung für die hervorragende Arbeit des ganzen Teams über die letzten Jahre hinweg. Unsere Kandidatur war so stark und überzeugend, weil von der Gemeinde bis hin zum Kanton Wallis und Swiss-Ski alle am gleichen Strick zogen. Auch von Seiten der Bergbahnen und der Bevölkerung genossen wir breite Unterstützung", analysierte Urs Lehmann, der im Kandidaturkomitee aktive Präsident von Swiss-Ski.

Crans-Montana hatte sich unmittelbar nach dem Scheitern vor knapp zwei Jahren bei der letzten WM-Bewerbung gleich dafür entschieden, einen zweiten Versuch zu unternehmen, die WM wie zuletzt 2017 und 2003 (jeweils in St. Moritz ) in die Schweiz zu holen. In der Regel braucht es zwei Anläufe, um das FIS-Council zu überzeugen.

"Ein grandioses Skifest"

Neben der Unterstützung aller relevanten Instanzen konnte Crans-Montana weitere Vorteile ins Feld führen, etwa die Erfahrung, die man mit der Austragung der Weltcup-Rennen der Frauen in den letzten anderthalb Jahrzehnten gesammelt hat. Zudem wurden die Pisten Nationale und Mont-Lachaux in den vergangenen Jahren umfassend renoviert und ausgebaut.

Auf diesen Pisten feierten die Schweizer 1987 ihre erfolgreichsten Weltmeisterschaften mit dem Gewinn von acht der zehn verteilten Goldmedaillen. Ein Fest sollen auch die anstehenden Titelkämpfe werden. Am 19. Juni lädt Crans-Montana schon mal zu einer ersten WM-Party ein, um die erfolgreiche Kandidatur zu feiern. Im Februar 2027, wenn es um die Medaillen geht, erwartet Marius Robyr, der Direktor der Kandidatur, " ein grandioses Ski-Fest mit über 200'000 Zuschauern und wiederum überwältigenden Schweizer Erfolgen".

Gratulationen gab es von Bundesrätin Viola Amherd, die auf Twitter hervorhob: "Crans-Montana hat oftmals sein Talent als Gastgeber von Wettkämpfen bewiesen und ist der ideale Ort für diesen Wintersport-Grossevent." (sda)

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