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24.03.2019 11:57

Zum Abschluss Schanzenrekord in Planica

  • Der Japaner Ryoyu Kobayashi prägte den Skisprungwinter 2018/19.
    Der Japaner Ryoyu Kobayashi prägte den Skisprungwinter 2018/19. | KEYSTONE/AP/DARKO BANDIC
SKISPRINGEN ⋅ Ryoyu Kobayashi krönt beim Weltcupfinale in Planica seine überragende Saison mit dem 13. Weltcupsieg in diesem Winter.

Unter anderem mit einem Gewaltsflug auf 252 m - der Weltrekord bleibt gleichwohl in Vikersund (253,5) - sahnte der Japaner zum Schluss der Saison erneut ab. Nach dem Triumph an der Vierschanzentournee mit vier Tagessiegen, den Gesamtsiegen im Weltcup und bei der RAW-Air-Tour holte sich der Asiate in Planica auch die Kristallkugel für den besten Skiflieger, das Preisgeld für die Planica 7 (Addition der Punkte aller 7 Wettkampfsprünge) und den Schanzenrekord. Einzig an den Weltmeisterschaften in Seefeld hatte es mit einer Einzel-Medaille nicht geklappt. Im Wettkampf von der Normalschanze lag der 22-Jährige allerdings auf Goldkurs, ehe ihm der klebrige Nassschnee in der Anlaufspur die Chance auf den Sieg nahm.

13 Saisonsiege bilden eine tolle Ausbeute, bedeuten aber nicht Rekord. Der Slowene Peter Prevc hatte im Winter 2015/16 sogar 16 Mal gewonnen, inklusive WM-Gold beim Skifliegen.

Kobayashi setzte sich beim Finale der Top 30 des Gesamtweltcups vor dem Slowenen Domen Prevc und Markus Eisenbichler durch. Der Deutsche hatte wie der Japaner vor diesem Winter keinen einzigen Weltcupsieg im Palmarès stehen. Eisenbichler war die grosse Figur an den Weltmeisterschaften, vergangenen Freitag triumphierte er dann in Planica auch erstmals im Weltcup.

Simon Ammann verfehlte als 13. den dritten Top-Ten-Platz in Serie - eine leise Enttäuschung. Der Toggenburger zeigte aber zwei schöne Flüge auf 234 und 221 m. Der 37-Jährige hinterliess beim Gruss ins Publikum nicht den Eindruck, als wolle er sich von den Schanzen verabschieden. Ein offizielles Statement über seine sportliche Zukunft fehlt weiterhin. Ammann hat wohl selbst noch nicht entschieden, wie es weiter gehen soll. Die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Karriere fortsetzt, liegt wohl über 50 Prozent.

Der WM-Dritte Killian Peier findet sich auf den Flugschanzen noch nicht wunschgemäss zurecht. Der Romand musste sich mit Platz 26 zufrieden geben. (sda)

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