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11.02.2019 10:12

Sturmschäden im St. Galler Rheintal

  • Die Schäden in Montlingen SG nach dem Sturm "Uwe" wurden erst am Montag ersichtlich. Laut der St. Galler Kantonspolizei wurden bis zu 20 Häuser beschädigt, zwei davon seien unbewohnbar.
    Die Schäden in Montlingen SG nach dem Sturm "Uwe" wurden erst am Montag ersichtlich. Laut der St. Galler Kantonspolizei wurden bis zu 20 Häuser beschädigt, zwei davon seien unbewohnbar. | KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
STURMSCHÄDEN ⋅ Sturmtief "Uwe" hat am Sonntagabend im Kanton St.Gallen viel Schaden hinterlassen. Rund 20 Mal mussten die Einsatzkräfte ausrücken. Besonders heftig wütete der Sturm in Montlingen im Rheintal. Auch im Kanton Bern hinterliess "Uwe" Spuren.

Im Quartier Kolbenstein in dem Ort im Rheintal beschädigte "Uwe" die Dächer von ungefähr 20 Häusern und ebenso die Solaranlagen, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Zwei Häuser seien mit Sicherheit nicht mehr bewohnbar.

Im gleichen Quartier wurden zudem acht bis zehn Autos sowie mehrere Gartenhäuschen beschädigt. Das genaue Ausmass des Schadens wurde erst bei Tagesanbruch ersichtlich.

In Sennwald, auf der Autobahn A13, fuhren zwei Autos in einen auf der Fahrbahn liegenden Baum. In mehreren Gemeinden zwischen Gossau SG und Mels SG wurden Bauabschrankungen oder Verkehrstafeln umgeweht. Auf Strassen liegende Äste mussten weggeräumt werden. Die Kantonspolizei und mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.

Im Kanton Bern Bäume umgefegt

Im Kanton Bern fegte der Wintersturm "Uwe" am Sonntag an diversen Orten Bäume um und riss lose Gegenstände mit. Am Montagmorgen war in Teilen des Kantons Schnee gefallen. Im Strassenverkehr kam es zu mehreren Unfällen.

Verletzte gab es keine, wie Letizia Palladino, Sprecherin der Berner Kantonspolizei am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich gemäss Palladino am Sonntag auf der A6 bei Heimberg. Dort stürzte wegen des Sturms eine Tanne auf die Fahrbahn und touchierte ein Fahrzeug.

Wegen des Wintersturms gingen 48 Meldungen bei der Polizei ein. Weitere 20 Meldungen erhielt die Polizei wegen Verkehrsunfällen aufgrund der teilweise prekären Strassenverhältnisse. (sda)

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