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17.11.2019 12:37

November-Schnee-Rekord in Samedan

  • Keine Durchfahrt: Wegen starken Schneefalls ist die Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Pontresina GR und Poschiavo GR am Sonntagmorgen gesperrt worden. (Archivbild)
    Keine Durchfahrt: Wegen starken Schneefalls ist die Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Pontresina GR und Poschiavo GR am Sonntagmorgen gesperrt worden. (Archivbild) | Keystone/ARNO BALZARINI
SCHNEE ⋅ In Samedan im Oberengadin und in Santa Maria im Münstertal ist im November noch nie so viel Schnee gefallen wie dieses Jahr. Die Schneehöhe in den beiden Bündnergemeinden betrug am Sonntagmittag 77 beziehungsweise 71 Zentimeter.

Das meldeten Meteonews und SRF Meteo. Der bisherige November-Schnee-Rekord in Santa Maria Val Müstair stammte aus dem Jahr 1959 mit 65 Zentimetern Schneehöhe, wie Felix Bühler von SRF Meteo gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.

In der Nacht auf Sonntag fiel besonders in Graubünden viel Neuschnee. Zwischen Pontresina und Poschiavo musste deswegen am Sonntagmorgen die Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) gesperrt werden. Sie soll aber ab Montag wieder durchgehend offen sein. Wie die RhB mitteilte, verkehren auf der gesperrten Strecke Ersatzbusse. Reisende müssten jedoch mehr Zeit einrechnen, hiess es.

Lawinengefahr im Bergell gross

Nach dem vielen Neuschnee besteht im Bergell grosse Lawinengefahr. Laut Schnee- und Lawinenforschungsinstitut (SLF) ist die Gefahr dort auf Stufe vier von fünf. Auf der ganzen Alpensüdseite sowie in den Walliser Südtälern, im Urserental (Uri) und in weiten Teilen des Kantons Graubünden ist die Lawinengefahr erheblich. (sda)

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