Nidwalden
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24.06.2022 16:32

Nasch-Spaziergang im Klostergarten: In Stans wurde eine essbare Landschaft eröffnet

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    Die Projektleitung führt ihre Gäste durch die essbare Landschaft im Klostergarten von Stans. (Bild: PD / Timo Schwach)
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    Die Felsenbirne ist eine der 250 Sorten, die in der essbaren Landschaft genascht werden können. (Die Bild: PD / Timo Schwach)
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    Im Rahmen der Eröffnungsfeier zeigt Siegfried Tatschl auf, was man aus den Früchten für die eigene Küche produzieren kann. Er war federführend bei der Umsetzung der essbaren Landschaft. (Bild: PD / Timo Schwach)
NIDWALDEN ⋅ Das Kulinarikzentrum Culinarium Alpinum in Stans hat eine essbare Landschaft in Betrieb genommen. Ab sofort kann Jung und Alt im ehemaligen Kloster zahlreiche Obst- und Früchtesorten degustieren.

Quitten, Mispeln, Nanking-Kirschen, Himbeeren: Innerhalb der Mauern des ehemaligen Kapuzinerklosters in Stans können sich Naturinteressierte nun durch eine Vielzahl an Beeren, Obst oder Kräutern probieren. Das Culinarium Alpinum hat eine essbare Landschaft in Betrieb genommen, die ab sofort zugänglich für die Öffentlichkeit ist.

Der Garten wurde im Frühling 2021 angepflanzt und diesen Monat mit einem Festakt eröffnet, wie es in einer Mitteilung heisst. Rund 250 Früchtesorten finden im Klostergarten ein Zuhause – von alten, in Vergessenheit geraten bis hin zu neuen Sorten.

Die essbare Landschaft sei aktuell noch ein «Babygarten» und werde erst in fünf bis acht Jahren vollständig ausgereift sein. Weitere Ausbauetappen seien aber bereits in Planung, unterstützt von den Gemeinden Stans und Oberdorf sowie Pro Natura.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara und Fructus, zwei Organisationen, die sich dem Erhalt von alten Pflanzen und Obstsorten widmen. Die essbare Landschaft soll die biologische Vielfalt von Nutzpflanzen fördern sowie Jung und Alt dafür sensibilisieren.

Das Kulinarikzentrum Culinarium Alpinum vereint Restaurant, Herberge und Bildungsstätte innerhalb des ehemaligen Klosters – und neuerdings auch ein öffentlicher Garten. Es werden etwa Kurse zur Vielfalt von alpinen Produkten angeboten. Die Idee sei es zudem, die essbaren Pflanzen und ihre Verwendung künftig ins Kursprogramm des Culinarium Alpinum einfliessen zu lassen. (abt)

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